E.ON fördert Erforschung von Wärmespeichern für solarthermische Kraftwerke

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Am 23. September 2009 eröffnete der Energieversorger E.ON eine neue Ausschreibung im Rahmen seiner internationalen Forschungsinitiative zur Wärmespeicherung für solarthermische Kraftwerke (concentrating solar power, CSP). Dies sei der mittlerweile dritte Themenschwerpunkt, zu dem E.ON weltweit Universitäten und Institute aufruft, Vorschläge für innovative Forschungsprojekte einzureichen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.
Solarthermie-Kraftwerke bündelt die Sonnenstrahlung, um per Dampfgenerator Strom zu erzeugen. In Kombination mit geeigneten Wärmespeichern ist es laut E.ON möglich, rund um die Uhr CO2-freien Solarstrom kostengünstig zu produzieren und damit den Verbrauch fossiler Energieträger zu verringern. Das Unternehmen sei davon überzeugt, dass der Solartechnik langfristig die Zukunft gehöre.

6 Millionen Euro für bis zu zehn Forschungsprojekte
Mit dieser Ausschreibung sollen Forschungsprojekte unterstützt werden, die sich auf innovative Wärmespeicher für solarthermische Kraftwerke konzentrieren, die später kommerziell eingesetzt werden sollen. Im Rahmen der E.ON-Forschungsinitiative werden bis zu zehn Projekte ausgewählt und mit insgesamt rund sechs Millionen Euro (8,7 Millionen US-Dollar) gefördert, betont der Energieversorger. Die Einreichungsfrist läuft bis Anfang kommenden Jahres, die besten Vorhaben sollen im Herbst 2010 mit dem E.ON-Forschungspreis ausgezeichnet werden. Seit 2007 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben insgesamt 60 Millionen Euro (87 Millionen US-Dollar) für Forschungsvorhaben mit wechselnden Schwerpunkten bereitgestellt, und es ergreife in der Energieforschung die Initiative, um einen Beitrag zur Lösung von Schlüsselproblemen zu leisten.

01.10.2009 | Quelle: E.ON | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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