Baubeginn des Solarparks Aschau steht unmittelbar bevor

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Nachdem die Projektierung abgeschlossen ist, soll kommende Woche die Errichtung des Solarparks Aschau beginnen, berichtet die Solaris Kraftwerke GmbH (Mühldorf a.I.) in einer Pressemitteilung. Zum Einsatz kommen sollen hochwertige polykristalline Photovoltaik-Module, die insbesondere den Vorteil aufweisen, dass der Flächenbedarf je installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung (kWpeak) so gering wie möglich gehalten werden kann. Es sei das erklärte Ziel aller Projektbeteiligten, ein Vorzeigeprojekt im Einklang mit Natur und Umwelt zu schaffen, heiß es in der Pressemitteilung. Der Solarpark Aschau mit einer Nennleistung von rund 0,51 Megawatt und einem Investitionsvolumen von rund 1,6 Millionen Euro soll trotz der vergleichsweise kleinen Ausmaße eine wichtige Referenzanlage werden.
Einerseits weil der Beweis geführt werde, dass auch kleine Anlagen sehr wirtschaftlich errichtet und betrieben werden können. Andererseits weil dieses Projekt in Partnerschaft mit starken strategischen Partnern aus der Region realisiert werde, mit denen auch die folgenden Projekte im Jahr 2010 angegangen werden sollen.

Kooperation mit Schletter, Diehl AKO, Yingli und Hörmann
Der Solarpark Aschau sei die “Miniaturausführung” der bevorstehenden Energieparks, an dessen Beispiel die Philosophie und Herangehensweise der Solaris Kraftwerke GmbH bei der Errichtung von Photovoltaik-Freilandanlagen umgesetzt werde und jederzeit betrachtet werden könne. Strategische Partner des Projekts sind die Schletter GmbH mit Sitz in Kirchdorf (Untergestelle und Modulmontage), die Diehl AKO Stiftung & Co. KG mit Sitz in Wangen i.A. (Lieferung der Wechselrichter), die Yingli Green Energy GmbH mit Sitz in München (Lieferung der Solarmodule) und die
Hörmann Kommunikationsnetze GmbH mit Sitz in Kirchseeon für die Ausführung der Elektromontagen und Verkabelungen.

Detailplanung auf Grundlage des Kriterienkatalogs des BMU-Leitfadens für Photovoltaik-Freiflächenanlagen
Die Planung und Projektierung des Solarparks Aschau erfülle in jeder Hinsicht höchste Ansprüche, betonen die Projektpartner in der Pressemitteilung. Die Anlage sei im Einklang mit dem Landesentwicklungsplan (LEP) auf einer zurückgeführten Kiesabbaufläche projektiert worden – einem Gelände, das beste Eignung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aufweise. Die Planung sei im Detail erfolgt auf Grundlage des Kriterienkatalogs des Leitfadens für Photovoltaik-Freiflächenanlagen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Alle baubedingten, anlagebedingten und betriebsbedingten Projektwirkungen seien bei der Planung minimiert worden. “Es wurden große Anstrengungen und Aufwendungen betrieben, um eine Einbindung in das Landschaftsbild und die unmittelbare Natur zu gewährleisten. Folglich wurden umfangreiche Bepflanzungen in den Solarpark eingeplant und die Bauhöhe auf deutlich unter 3m begrenzt – ein wesentlicher Beitrag zum Betrieb eines Solarparks im besten Einvernehmen mit den Anrainern und dem unmittelbaren Umfeld der Anlage”, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Finanzierung des Solarparks Aschau erfolge durch private Eigenkapitalgeber, die sich an der Solarpark Aschau GmbH & Co. KG beteiligen. Zudem sei die Fremdfinanzierung mit einer lokal ansässigen Bank dargestellt worden. Die Zeichnung der KG-Anteile für Privatanleger beginne Anfang Oktober 2009.

14.10.2009 | Quelle: Solaris Kraftwerke GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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