Centrosolar Glas: Solarglas-Produktion im Volllastbetrieb mit 6 Mio. m2 pro Jahr

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Der Fürther Solarglas-Spezialist, Centrosolar Glas GmbH & Co. KG, ein 100 %-iges Tochterunternehmen der börsennotierten CENTROSOLAR Group AG (München) hat seine Jahreskapazität auf sechs Millionen Quadratmeter erhöht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Zugewinn neuer Kunden aus Europa, Nordamerika und Asien habe eine Verdoppelung des Produktionsausstoßes in den letzten beiden Jahren notwendig gemacht. Bestseller sei antireflexbeschichtetes Solarglas, das vom Unternehmen vor acht Jahren eingeführt wurde und jetzt weltweit eine marktführende Stellung eingenommen habe.
Neu ist laut Centrosolar Glas, dass die patentierte Nano-Beschichtung künftig auch einseitig und vollflächig erfolgen kann, was es erlaube, das im In- und Ausland begehrte Solarglas noch effizienter zu produzieren. Das neue Verfahren soll bereits 2009 in die Serienproduktion gehen.

Marktführendes Nano-Beschichtungsverfahren auf dem Vormarsch
Centrosolar Glas ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für nano-beschichtetes Antireflex-Solarglas, mit dem die jährliche Leistung eines damit abgedeckten Photovoltaik-Solarmoduls um 4 bis 7 % gesteigert werden könne. Ralf Ballasch, Geschäftsführer der Centrosolar Glas: “In Zeiten wie diesen, in denen alle auf die Anlageneffizienz schauen, ist Solarglas mit Antireflex-Eigenschaften ein Wachstumsmarkt. Solarzellenhersteller erhöhen die Effizienz der Energieumwandlung innerhalb der Zelle selbst, wir tragen mit unserem besonders durchlässigen Solarglas dazu bei, dass noch mehr aus dem gesamten Solarmodul heraus kommt.” Solarglas aus Fürth werde daher bei der Produktion von Hochleistungsmodulen vieler renommierter Photovoltaik-Hersteller in Europa, USA und Asien eingesetzt. Dieser stetig wachsende, internationale Kundenkreis sei kürzlich auch um zwei große amerikanische Solar-Unternehmen und einen chinesischen Solarmodulhersteller erweitert worden.

Einsetzende Marktbelebung auf Seiten der Modulhersteller
Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach Centrosolar Glas-Produkten seien mit Unterstützung der Münchner Muttergesellschaft in den letzten zwei Jahren zehn Millionen Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Fürth investiert worden. Dazu Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der CENTROSOLAR Group AG: “Die in vielen Ländern bevorzugte Förderung von Dachanlagen kommt auch unserer Tochtergesellschaft Centrosolar Glas entgegen. Auf dem Dach sind die Flächen begrenzt. Die Moduleffizienz ist hier besonders entscheidend. Diesem Trend haben wir mit einem frühzeitigen Ausbau unserer Produktionskapazitäten für das besonders transparente Antireflex-Solarglas entsprochen.” Die Gesamtkapazität für Solarglas aus Fürth beläuft sich nach zwei Ausbaustufen heute auf sechs Millionen Quadratmeter pro Jahr. Aufgrund der einsetzenden Marktbelebung auf Seiten der Modulhersteller werden diese Kapazitäten mittlerweile unter Volllastbetrieb ausgenutzt, betont das Unternehmen. Weitere Kapazitätsausweitungen seien bereits in Planung.

16.10.2009 | Quelle: CENTROSOLAR Group AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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