Kanadisches Photovoltaik-Pilotprojekt mit DEGERenergie-Systemen im Finale der “Agricultural Awards of Excellence”

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Das Pilotprojekt des Betreibers Arntjen Solar, die “SunSaver 1 Solar Farm” in Innerkip (Ontario), ist für den begehrten kanadischen “Agricultural Award of Excellence“ nominiert worden, der im April 2010 vergeben wird. Arntjen Solar, ein Unternehmen der Arntjen Group International, ist spezialisiert auf den Vertrieb von Photovoltaik-Systemen. Seit Februar 2009 speisen die ersten Photovoltaik-Module des “SunSaver1 Solar Parks” Solarstrom in das öffentliche Netz ein. Das Pilotprojekt unter Federführung von Arntjen Solar ist entstanden auf der Basis des “Standard Offer Program” der Ontario Power Authority, das Betreibern für das Einspeisen von Solarstrom 0,42 kanadische Dollar pro Kilowattstunde (kWh) über 20 Jahre garantiert. Zugleich entspricht das Projekt den politischen Rahmenbedingungen in Ontario, das landwirtschaftlich geprägten, kleineren Solarfarmen den Vorzug vor Mammutprojekten gibt.

568 Solarmodule auf zwölf Trackern
Rolf Maurer, Vizepräsident für Nordamerika bei Arntjen Solar, kommentiert: “Politisch gewünscht sind vor allem überschaubare Projekte, die sich auch von kleineren Gemeinden, landwirtschaftlichen Betrieben oder Genossenschaften finanzieren und betreiben lassen. Wir haben unser Pilotprojekt SunSaver1 entsprechend geplant.”
Im Endausbau wird “SunSaver1” aus 568 monokristallinen Silizium-Solarmodulen bestehen, die auf zwölf Trackern von DEGERenergie montiert sind und eine Nennleistung von 115 Kilowatt (kWp) erreichen. Das gesamte Projekt umfasst etwa einen Hektar Fläche. Die jährliche Produktion von Solarstrom soll im Endausbau bis zu 200 Megawattstunden (MWh) erreichen. Zugleich werde SunSaver1 den Ausstoß von Treibhausgasen (CO2) um bis zu 98 Tonnen pro Jahr reduzieren, heißt es in der Pressemitteilung.

Mehrertrag gegenüber starr installierten Photovoltaik-Anlagen
Arntjen Solar setzt bei seinem Projekt in Innerkip auf die kleineren Modelle vom “Typ TOPtraker 8.5″ und auf die großen DEGERtraker 7000NT. Mit der sensorgesteuerten Nachführ-Technologie von DEGERenergie lassen sich nach Angaben des Unternehmens bis zu 46 Prozent Mehrertrag gegenüber starr installierten Systemen erzielen. Dies belegten aktuelle Vergleichsrechnungen des spanischen Solarparkbetreibers Picanda Solar. Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie, betont: „Solch hohe Mehrerträge lassen sich nicht mit astronomisch gesteuerten oder sonstigen Nachführsystemen erreichen. Nach unserer Kenntnis bringen Nachführsysteme, die mit dem patentierten Steuermodul DEGERconecter ausgestattet sind, weltweit die höchsten Erträge.”

Sensorsteuerung sorgt für mehr Solarstrom
Die sensorgesteuerten Systeme von DEGERenergie richten die Solarmodule automatisch immer am hellsten, also energiereichsten Punkt des Himmels aus. Herzstück der intelligenten Steuerung ist das von DEGERenergie entwickelte, patentierte Steuermodul DEGERconecter. Es misst ständig Intensität und Winkel der einfallenden Lichtstrahlen. Das heißt, auch reflektiertes Licht oder diffuse Einstrahlung, die durch die Wolken dringt, werden bei der Ausrichtung der Solarmodule mit berücksichtigt. Der Effekt: Das angeschlossene Solarmodul nimmt tatsächlich immer die höchst mögliche Energiemenge auf und gibt sie als Nutzenergie ab.
Demgegenüber erreichen zweiachsige Nachführsysteme, die auf der Basis astronomischer Daten arbeiten, nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) lediglich bis zu 28 Prozent mehr Ertrag als starr installierte Solarmodule. “Wenn wir diesem Wert die mit unserer Technologie erzielten Erträge gegenüber stellen, dann liegt der mit unseren sensorgesteuerten Nachführsystemen erzielte Mehrertrag um rund 70 Prozent über dem astronomischer Systeme”, so Artur Deger.

21.10.2009 | Quelle: DEGERenergie | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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