Silfab nimmt fünf Photovoltaik-Kraftwerke in Süditalien in Betrieb

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Silfab (Padua, Italien), ein internationales Unternehmen, das nach eigenen Angaben über die gesamte Photovoltaik-Wertschöpfungskette aktiv ist, berichtete am 25.11.2009, es habe fünf neuen Solarparks mit einer Nennleistung von jeweils einem Megawatt (MW) in der Nähe der süditalienischen Städte Bari und Taranto in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung sind diese Photovoltaik-Kraftwerke Teil eines umfassenderen Plans, insgesamt eine Photovoltaik-Leistung von mehr als 60 MW umzusetzen. Das Unternehmen habe die insgesamt 20 Millionen Euro teuren Solarkraftwerke vollständig selbst finanziert, heißt es in der Pressemitteilung.
Bis Ende 2009 sollen mit einem Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro vier weitere Solarkraftwerke in der italienischen Region Apulien in Betrieb genommen werden.

Unternehmen will künftige Photovoltaik-Produktion mit erneuerbarer Energie betreiben
Weil die ursprüngliche Geschäftsidee einer Polysilizium-Fabrik in Borgofanco d’Ivrea (Turin) an Schwung verloren habe, erwäge Silfab derzeit auf Basis eines neuen Geschäftsmodells die Umsetzung einer vollständigen PV-Wertschöpfungskette in Übersee. Laut Pressemitteilung handelt es sich dabei um die Idee, die weltweit erste Photovoltaik-Fabrik zu errichten, die vollständig mit Energie aus Wasserkraft betrieben wird. Sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, wäre Silfab der erste Photovoltaik-Hersteller, der ausschließlich nach einem “Green to Green”-Geschäftsmodell produziert. Pro eingesetzter Kilowattstunde Strom aus Wasserkraft würden somit über die Lebenszeit der Photovoltaik-Module von Silfab 15 kWh Solarstrom erzeugt werden, betont das Unternehmen. Damit könnten sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile ungemein verstärkt werden.

Insgesamt 60 MW bis 2010 geplant
Laut Pressemitteilung plant Silfab bis Ende 2010 außerdem eine Reihe weiterer Solar-Parks in Europa, die jeweils eine Nennleistung von einem bis fünf MW haben sollen. Die Photovoltaik-Kraftwerke nutzen eine einachsige Nachführung, die den Stromertrag nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zu fest montierten PV-Anlagen um bis zu 25 – 30 % erhöhen kann. Silfab werde mit der Inbetriebnahme der neuen Solarparks im Süden Italiens über eine Gesamt-Kapazität von 60 MW verfügen. Laut Pressemitteilung will das Unternehmen in Zukunft außerdem Solar-Kraftwerke in Entwicklungsländern errichten. Silfab beabsichtige, das Kapital für seine beiden wesentlichen Geschäftsfelder in den kommenden Monaten auszuweiten.

02.12.2009 | Quelle: Silfab | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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