Energiemeteorologie / Simulation von Photovoltaik-Systemen

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Die Internationalisierung der Photovoltaik-Branche benötigt in den letzten Jahren vermehrt globale Daten. Hierbei wird auf Einstrahlungsmessungen nationaler Wetterdienste und anderer Institute zurückgegriffen, die den gewohnten Qualitätsstandard nicht immer erreichen können. Größere Ungenauigkeiten zeigen auch Satellitendaten, die aufgrund ihrer großflächigen Verfügbarkeit häufig verwendet werden.

Saisonale Ermittlung der Photovoltaik-Performance
Zum Start der neuen Rubrik "Solar-Forschung & Praxis" veröffentlicht der Solarserver einen Originalbeitrag der meteoblue AG (Basel), der zeigt, wie NMM-Strahlungsprognosen die Qualität von Messdaten erreichen, die aufgrund von weniger optimierten Satellitendaten ermittelt werden. Auf Tages- und Monatsbasis eignen sie sich NMM-Daten genauso wie Satellitendaten für die Ermittlung von TMY (Typical Meteorological Years), regionalen Potentialabschätzungen und die Ermittlung der saisonalen Photovoltaik-Performance.
Zusätzliche Datenquelle für Solarstrom-Ertragsprognosen
Die Berechnung von Einstrahlungsdaten aus mesoskalen Wettermodellen (mit einer Gitterweite von 3km bis 18km) ist eine zusätzliche Alternative: Diese Daten sind weltweit in hoher räumlicher Auflösung verfügbar und bieten dank Berücksichtigung lokaler Effekte und des Abgleiches mit Wetterstationen, Satellitendaten und globalen Modellen (GFS) eine hohe Präzision. Somit lassen sich nicht nur Solarstrom-Ertragsprognosen um eine zusätzliche Datenquelle erweitern. Aufgrund der stetigen Aktualisierung des Datenbestands können auch Sensordaten einer PV-Anlage abgeglichen oder direkt Performance-Bewertungen durchgeführt werden.
Wenn auch Sie Fachbeiträge auf dem Solarserver veröffentlichen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt zur Redaktion auf: info@solarserver.de Betreffzeile: Solar-Forschung und Praxis. Wir freuen uns auf Ihre E-Mail!

Zuverlässigkeit von Einstrahlungsdaten aus mesoskalen Wettermodellen
Originalbeitrag meteoblue AG

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