Indische Solarenergie-Gesellschaft genehmigt Bau von Photovoltaik-Aufdachanlagen mit 11 MW

Die staatliche indische Solarenergie-Gesellschaft

SECI (Solar Energy Corporation of India) hat in einer zweiten Ausschreibungsrunde Photovoltaik-Aufdachanlagen mit einer Gesamtleistung von 11 Megawatt (MW) in sechs Städten genehmigt.
Die 25 Solarstromanlagen, die den Zuschlag erhielten, haben zwischen 250 kW und 1 MW Nennleistung. Nur drei liegen über 500 kW. Die Projektentwickler wurden nach dem niedrigsten Gebot ausgewählt und bauen die PV-Anlagen für 58 – 90 indische Rupien (0,67 – 1,04 Euro) pro Watt.
Standorte sind Bhubaneswar/Cuttack, Gurgaon, Hyderabad, Jaipur, Noida und Raipur. Allein in Japiur werden acht Photovoltaik-Dachanlagen mit insgesamt 3,25 MW gebaut.
Große indische Projektentwickler nahmen an der Ausschreibung teil
RESolve Energy Consultants (Chennai, Indien) berichtet, unter den Projektentwicklern befänden sich einige größere indische Gesellschaften, obwohl die Projekte relativ klein seien.
„Es ist interessant, dass in dem Moment, wo die Branche etwas schwächelt und weniger staatliche Projekte ausgeschrieben werden, einige große Projektentwickler wie Azure Power, Welspun und Lanco auch bei Aufdach-Projekten mitbieten, um ihre Projektpipeline aufrecht zu erhalten“, sagt Hari Manoharan von RESolve.
„Auch andere Entwickler wie M & B Switchgears, der eines der größten Solar-Projekte des Landes auf Basis von Grünstromzertifikaten entwickelt hat, erhielt einen Zuschlag. Chemtrols und Jakson sind ebenfalls nicht neu im Geschäft, sie gewannen bereits Projekte im Rahmen des ersten Abschnitts im Förderprogramm JNNSM. Die Großen setzen nun also auf das indische Aufdach-Segment, das in den nächsten Jahren enorm wachsen soll.“
Die gesamte Studie und weitere Informationen sind im Blog von RESolve Energy Consultants zu finden.

28.08.2013 | Quelle: RESolve Energy Consultants | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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