Chinesischer Hersteller Yingli arbeitet mit an EU-Regelwerk zur Messung des ökologischen Fußabdrucks der Photovoltaik
Damit will die EU-Kommission Regeln festlegen, nach denen die Umweltauswirkungen von Produkten gemessen werden sollen. Zu den Produktkategorien, die so bewertet werden sollen, wird auch die Photovoltaik gehören.
Arbeitsgruppe entwickelt und testet Bewertungsregeln für Ökobilanz von Solarstrom
Um in die Arbeitsgemeinschaft und das Technische Sekretariat des Programms aufgenommen zu werden, hatte sich Yingli zusammen mit Vertretern internationaler- und Non-Profit-Organisationen, der Industrie und Wissenschaftlern bei der Kommission beworben.
In den kommenden drei Jahren will das Konsortium die Bewertungsregeln entwickeln, Product Environmental Footprint Category Rules (PEFCRs) genannt. Sie sollen die bestehenden Richtlinien ergänzen, nach denen die EU die Ökobilanz von Produkten bewertet (Lifecycle Assessment Guidelines). Sobald die Bewertungsregeln feststehen, sollen sie von der Arbeitsgemeinschaft sowie weiteren Interessensvertretern getestet und ausgewertet werden.
„Wir sind sicher, dass die Ergebnisse der Arbeitsgruppe einen wichtigen Beitrag für die Menschen in Europa liefern, um das Vertrauen in die Vorteile sauberer, umweltfreundlicher Energien für die nächsten Generationen zu stärken,“ kommentiert Darren Thompson, Geschäftsführer von Yingli Green Energy.
„Als weltweit führender Hersteller im Bereich der erneuerbaren Energien sind wir uns bewusst, dass wir nicht nur für unsere Produkte, sondern auch für die Reduzierung unseres CO2-Fussabdrucks in der Herstellung verantwortlich sind. Daher wollen wir uns auch weiterhin für die Einführung globaler Standards und für eine umweltfreundlichere Solarproduktion einsetzen“, kommentiert Liansheng Miao, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer bei Yingli Green Energy.
10.10.2013 | Quelle: Yingli Green Energy | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH