Umweltverbände und kirchliche Hilfswerke fordern ehrgeizige EU-Klimaziele und Ausbau der erneuerbaren Energien

Die EU entscheidet in den nächsten Wochen und Monaten über die Ziele der Klima- und Energiepolitik für 2030.

Die Organisationen Germanwatch, das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Greenpeace, das katholische Hilfswerk Misereor und der World Wide Fund for Nature (WWF) fordern die Bundesregierung in einem Positionspapier dazu auf, sich für ehrgeizige Ziele einzusetzen.
Das Positionspapier trägt den Titel "Energiewende für Europa: Ehrgeizige 2030-Klima- und Energieziele der EU für Klimaschutz, Investitionssicherheit und Kosteneffizienz."

Treibhausgas-Reduktion und Ausbau erneuerbarer Energien gehören zusammen
Die Senkung der Treibhausgasemissionen, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz seien untrennbar miteinander verbunden und müssten durch aufeinander abgestimmte, sich gegenseitig ergänzende Zielsetzungen erreicht werden, argumentieren die Organisationen.
Sie fordern deshalb, drei Ziele festzusetzen: eine in der EU erbrachte Treibhausgas-Emissionsminderung von mindestens 55 Prozent bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 1990, einen Anteil von 45 Prozent erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch bis 2030 und eine Senkung des Endenergieverbrauches um 40 Prozent bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2005.
Im Kontext dieser neuen Ziele für 2030 und der bereits bis heute erreichten Emissionsminderungen gelte es, als Zwischenschritt die Emissionen in Europa bis 2020 um mindestens 30 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. 
Das Positionspapier ist zugänglich unter germanwatch.org

21.01.2014 | Quelle: Germanwatch | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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