Enel startet Bau des größten Photovoltaik-Kraftwerks in Lateinamerika: 292 MW in Brasilien

Enel Green Power Brasil Participações Ltda. (EGPB), ein Tochterunternehmen von Enel S.p.A. (Rom, Italien), hat mit dem Bau des Photovoltaik-Kraftwerks Nova Olinda mit 292 MW in Brasilien begonnen. Es wird das größte PV-Kraftwerk in Lateinamerika.

Die 690 Hektar große Freiflächenanlage wird pro Jahr voraussichtlich mehr als 600 Gigawattstunden Solarstrom erzeugen.
Nova Olinda gehört vier Zweckgesellschaften von EGPB. Standort ist Ribeira do Piauí im Nordosten des Landes.
EGPB betreibt bereits Brasiliens derzeit größtes Photovoltaik-Kraftwerk, Fontes Solar mit 11 MW, und baut außerdem Ituverava (254 MW), das dann der zweitgrößte Solar-Park des Landes ist.
„Die brasilianische Regierung hat ein attraktives, gut strukturiertes Auktionsverfahren entwickelt“, sagt Carlo Zorzoli, Enels Ländermanager für Brasilien. „Unser Erfolg in dem Land beruht auf unserer marktführenden Technologie, einer exzellenten Finanzierung und unserem guten Ruf.“

Enel investiert rund 300 Millionen US-Dollar
Nova Olinda wird in einer Gegend mit hoher Sonneneinstrahlung gebaut und soll dazu beitragen, den steigenden Energiebedarf des Landes zu decken.
Enel wird in den Kraftwerksbau rund 300 Millionen US-Dollar Eigenmittel investieren. Nova Olinda wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb gehen.

20-jährige Strombezugsvereinbarung (PPA)
Über einen 20-jährige Stromliefervertrag wird der Solarstrom an die CCEE (Câmara de Comercialização da Energia Elétrica) verkauft.
Enel hatte den Zuschlag im Rahmen der Ausschreibung „Leilão de Reserva“ im August 2015 erhalten. Gleichzeitig erhielt das Unternehmen PPAs für die Solar-Parks Horizonte (103 MW) und Lapa (158 MW).

07.07.2016 | Quelle: Enel | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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