Sonnenstromfabrik: Gute Geschäftslage trotz Asien-Konkurrenz

Die Sonnenstromfabrik konnte trotz harter Konkurrenz aus Asien im ersten Halbjahr 2018 in Deutschland und Europa zulegen. Foto: CS Wismar
Die Geschäftsentwicklung der Sonnenstromfabrik (CS Wismar GmbH) in Europa verlief im erstes Halbjahr 2018 nach Unternehmensangaben nach Plan. Insbesondere im Retail-Geschäft (Einzelhandel) konnte die Wismarer um 70 Prozent zulegen.

Bei Glas/Glas Solarmodulen hat der Solarmodulhersteller nach eigenen Angaben seine Marktposition weiter ausgebaut und den Anteil am eigenen Portfolio auf 50 Prozent gesteigert. Mit der Glas/Glas Solarmodulreihe „Brilliant“ sei zudem der Einstieg in die Gebäudeintegration gelungen. 
Europaweit gut aufgestellt
Die Nachfrage nach Solarmodule der Sonnenstromfabrik nimmt nach Unternehmensangaben auch im europäischen Ausland weiter zu. In Frankreich konnte das Unternehmen seine Stellung bei Low Carbon Produkten ausbauen und sich als White Label OEM Hersteller positionieren. Großen Zuspruch erfahren die Glas/Glas Produkte der Sonnenstromfabrik auch in den Beneluxstaaten. Einen starken Nachfragezuwachs bei Glas/Glas Produkten, Schneelast-Modulen und Low Carbon Produkten verzeichnet das Unternehmen darüber hinaus auch in Schweden.
Wachstumsbereich ‘Repowering‘
Wachstumsmotor ist auch das Repowering-Geschäft. Speziell Billigmodule aus Fernost weisen laut Sonnenstromfabrik in älteren Parks häufig technische Fehler auf und müssen mit der Zeit ausgetauscht werden. Durch Nachbauten lässt sich somit die Produktivität auch alter Solaranlagenparks sicherstellen.
Dr. Bernhard Weilharter, Geschäftsführer bei CS Wismar: „Das ‘Repowering‘-Geschäft wird weiter zunehmen. Für uns als Modulhersteller sind die Billigprodukte aus Fernost damit Fluch und Segen zugleich.“ Insgesamt bestätigten die aktuellen Entwicklungen die Strategie, neben Kosteneffizienz und Qualität vor allem auf das Thema Differenzierung zu setzen. „Während Anbieter, die auf Niedrigpreise setzen, durch radikalen Preisverfall und asiatische Billigimporte ins straucheln geraten, stehen wir auf einer soliden Qualitätsbasis, die unsere Kunden im Großhandel und im Handwerk und letztlich auch die Endverbraucher zu schätzen wissen“, so Weilharter.

17.10.2018 | Quelle: CS Wismar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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