Sonneneinstrahlung über Deutschland: mehr Licht im Dezember 2025
Grafik: DWDIm Dezember 2025 lag die die mittlere Sonneneinstrahlung in Deutschland bei nur noch 21 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das war jahreszeitlich bedingt der niedrigste Wert des Jahres wie aus den Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. Gleichwohl sorgte die Sonne für etwas mehr Licht verglichen mit dem längjährigen Mittel für Dezember. Dieses lag im Zeitraum von 1991 bis 2020 laut DWD bei nur 17 Kilowattstunden pro Quadratmeter.
Ausreißer nach oben gab es im Dezember im Süden des Landes. Im Alpenvorland sowie östlich von Freiburg erreichten die solaren Stahlungswerte ein Maximum von 46 (30-Jahre-Durchschnitt: 38) Kilowattstunden pro Quadratmeter. Ebenfalls begünstigt war die Region um Stuttgart sowie weitere Teile des Südwestens und Südens. Ebenfalls noch überdurchschnittlich schnitten das Rhein/Ruhrgebiet ab sowie Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und die südlichen Teile Brandenburgs.
Dem typischen Nord-Süd-Gefälle der Sonneneinstrahlung in Deutschland folgend war die Mitte und der Norden Deutschlands am trübsten. Die geringste Sonneneinstrahlung fiel auf Schleswig-Holstein sowie die Küsten und Inseln von Nord- und Ostsee. Dort wurden Minimalwerte von 12 Kilowattstunden pro Quadratmetern gemessen. Das entsprach dem Durchschnitt 30jähriger Minimalwerte von 11 Kilowattstunden pro Quadratmetern.
Im Januar dürfte die Solarstrahlung über Deutschland jahreszeitlich bedingt wieder leicht zunehmen.
Quelle: DWD | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH