Battery Calculator von OpusFlow: Speicherwirtschaftlichkeit neu bewertet

Warum sich die Rahmenbedingungen für Speicherberatung verändert haben
Seit 25.02.2025 ist das sogenannte Solarspitzengesetz in Kraft. Für neue Photovoltaikanlagen gelten seitdem unter anderem Anforderungen an Steuertechnik und Smart Meter, mögliche Einspeisebegrenzungen ohne entsprechende Technik sowie Regelungen zur Vergütung bei negativen Strompreisen, die erst am Ende des Förderzeitraums ausgeglichen werden. Diese Vorgaben sind inzwischen fester Bestandteil der Planungspraxis und beeinflussen die wirtschaftliche Bewertung von PV-Anlagen.
In der Folge verliert die Einspeisung als alleiniger Bewertungsmaßstab an Bedeutung. Der Fokus verschiebt sich stärker auf den Eigenverbrauch und dessen Optimierung. Batteriespeicher gewinnen dadurch an Relevanz, da sie Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abstimmen und wirtschaftliche Spielräume eröffnen.
Was das für die Kundenberatung bedeutet
Unter diesen Rahmenbedingungen lassen sich Batteriespeicher nicht pauschal bewerten. Ob ein Speicher sinnvoll ist, in welcher Größe er eingesetzt werden sollte und welche wirtschaftlichen Effekte zu erwarten sind, hängt von der individuellen Situation des jeweiligen Haushalts ab.
Allgemeine Einschätzungen zur Speicherwirtschaftlichkeit bieten dafür häufig keine ausreichende Grundlage. Stattdessen müssen mehrere Einflussgrößen gemeinsam betrachtet werden, um wirtschaftliche Zusammenhänge im Kundengespräch nachvollziehbar zu erklären.
Wo Beratung im Alltag ins Stocken gerät
In der Praxis liegen die dafür notwendigen Informationen nicht immer strukturiert vor. Gleichzeitig besteht der Anspruch, Empfehlungen verständlich zu begründen und unterschiedliche Szenarien vergleichbar zu machen.
Zwei Haushalte mit vergleichbarer PV-Anlage können mit einem Batteriespeicher sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen – abhängig von Verbrauchsverhalten, Nachtanteil, Spitzenlast und Stromtarif. Ohne eine strukturierte Verbindung dieser Faktoren wird es schwierig, Unterschiede im Ergebnis klar und überzeugend zu erklären.
Strukturierte Bewertung mit dem Battery Calculator
Der Battery Calculator von OpusFlow setzt genau an dieser Stelle an. Er ermöglicht die strukturierte Bewertung von Batteriespeichern auf Basis konkreter Kundendaten. Dafür werden relevante Angaben wie Jahresverbrauch, Nachtverbrauch, Spitzenlast, Strombezugspreis, Einspeisevergütung sowie der erwartete PV-Ertrag zusammengeführt.
Auf dieser Grundlage wird eine empfohlene Speichergröße angezeigt. Zusätzlich stellt der Calculator Investitionskosten, jährliche Einsparungen sowie eine Amortisationsdarstellung dar. So lässt sich erklären, warum eine bestimmte Speicherlösung zu einem Haushalt passt und wie sich veränderte Annahmen auf das Ergebnis auswirken.
Ergebnisse, die du im Kundengespräch nutzen kannst
Der Battery Calculator ist direkt in den Angebotsprozess integriert. Berechnungsergebnisse können im Kontext des Angebots dargestellt und erläutert werden. Änderungen an Annahmen lassen sich berücksichtigen, ohne die Berechnung neu aufsetzen zu müssen.
Zusätzlich werden verfügbare Batteriespeicher auf Basis der eingegebenen Daten miteinander verglichen und entsprechend ihrer Eignung für das jeweilige Projekt dargestellt. Dadurch wird nachvollziehbar, welche Speicherlösung unter den gegebenen Annahmen am besten passt.
So wird die Beratung weg von Schätzungen hin zu nachvollziehbaren Ergebnissen geführt. Der Batteriespeicher wird nicht als Standardlösung betrachtet, sondern als Option, deren Nutzen im jeweiligen Anwendungsfall geprüft wird.
Wenn du sehen möchtest, wie sich Speicherbewertungen strukturiert, datenbasiert und direkt im Kundengespräch einsetzen lassen, kannst du den Battery Calculator in einer Demo kennenlernen.
Quelle: OpusFlow