Stiebel Eltron baut mehr Wärmepumpen
Foto: Guido Bröer„Auch unsere eigenen Wärmepumpenverkäufe spiegeln den Trend wider“, berichtet Henning Schulz, der Leiter der Unternehmenskommunikation bei Stiebel Eltron: „Die Verkaufszahlen steigen weiterhin an, wir bauen unsere Produktionskapazitäten insbesondere am Stammsitz in Holzminden, wo die Luft-Wasser-Wärmepumpen gefertigt werden, kontinuierlich weiter aus und bauen dafür auch weiter Personal auf.“
Bei allen Diskussionen und politischen Aussagen rund um das Gebäudeenergiegesetz bzw. das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) sei ganz deutlich geworden, so Schulz: „Die Wärmewende weg von fossilen Heizungen hin zu Wärmeerzeugern, die erneuerbare Energien einkoppeln, ist und bleibt politisches und gesellschaftliches Ziel.“ Das Unternehmen freue sich, wenn das Eckpunktepapier zum GMG Klarheit schaffe. „Es ist gut, dass eine demokratische Einigung zum Gebäudemodernisierungsgesetz erzielt wurde, auch wenn wir uns Details anders gewünscht hätten“, sagt Schulz.
Der Konflikt im Nahen Osten zeige einmal mehr, wie dringend der Umbau der europäischen Energiesysteme hin zu den erneuerbaren Energien und damit zu mehr Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen sei. Inwieweit die steigende Nachfrage nach Wärmepumpen bereits davon beeinflusst ist, lasse sich kaum seriös beantworten. Doch bei Stiebel Eltron seien in den Wochen seit Beginn des Konflikts die Zugriffe auf die Online-Kanäle deutlich angestiegen, berichtet Schulz und merkt an: „Auf dieses Interesse hätten wir angesichts des schrecklichen Leids, das mit dem Krieg verbunden ist, natürlich lieber verzichtet.
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Autor: Andreas Witt | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH