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Trendmonitor: Bundesbürger wollen anders als die Politik

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Stiebel Eltron hat im Rahmen seines Energie-Trendmonitors 2018 1.000 Bundesbürger befragt. Diagramm: Stiebel Eltron

Knapp drei Viertel der Bundesbürger sind der Meinung, dass Deutschland im Zuge der Energiewende von importierter fossiler Energie unabhängig werden sollte – beispielsweise von Erdgas aus Russland oder Erdöl aus den Emiraten. Das sind Ergebnisse aus dem Stiebel Eltron Energie-Trendmonitor 2018, für den 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. 

70 Prozent sind der Auffassung, die Haushalte sollten selbst mehr Verantwortung für die private Energiewende übernehmen. Knapp ebenso viele möchten auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen.

Nord Stream 2 kommt
Ende 2019 soll die neue Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb gehen und die Transportkapazitäten für russisches Erdgas nach Deutschland verdoppeln. Jährlich werden dann laut Planung bis zu 55 Milliarden Kubikmeter über die neue Trasse fließen. Aktuell kommen etwa 40 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases aus Russland, 29 Prozent aus den Niederlanden, 21 Prozent aus Norwegen und drei Prozent aus anderen Ländern. Sieben Prozent werden in Deutschland selber gefördert.

Bürger wollen aber Wechsel
Die Bundesbürgern wünschen sich laut der Umfrage jedoch ein Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe: 64 Prozent ist der Wechsel auf erneuerbare Energien wichtig bis sehr wichtig. Im Wärmemarkt wird die Energiewende aus Sicht der Bundesbürger aber zu wenig gefördert. 80 Prozent sind der Meinung, dass es für die Wärmewende im privaten Heizungskeller an staatlichen Anreizen fehlt.

14.08.2018 | Quelle: Stiebel Eltron | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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