Hoch dotierter Wettbewerb „Architektur und Solarthermie“ startet im Januar 2000

Thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung verzeichnen Zuwachsraten von jährlich rund 20%. Solartechnik etabliert sich zunehmend als Teil der Haustechnik. Um die weitergehende Verbreitung der Solarthermie zu unterstützen, prämiert der Preis „Architektur & Solarthermie“ hervorragende Beispiele der Integration solarthermischer Anlagen in die Architektur. Die Auszeichnung, die vom Deutschen Kupfer-Institut (DKI)…

Thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung verzeichnen Zuwachsraten von jährlich rund 20%. Solartechnik etabliert sich zunehmend als Teil der Haustechnik. Um die weitergehende Verbreitung der Solarthermie zu unterstützen, prämiert der Preis „Architektur & Solarthermie“ hervorragende Beispiele der Integration solarthermischer Anlagen in die Architektur.

Die Auszeichnung, die vom Deutschen Kupfer-Institut (DKI) vergeben wird, umfasst Preisgelder von insgesamt 65.000 DM. Der erste Preis ist mit 25.000 DM dotiert. Für eine zukunftsweisende Solar-Erdgas-Lösung setzt die Ruhrgas AG zusätzlich einen Sonderpreis von 15.000 DM aus. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) und die Bundeskampagne „Solar – na klar!“ unterstützen den Wettbewerb, der den Bogen zwischen dem rein technisch-wissenschaftlich orientierten Einsatz von Solartechnik und den Möglichkeiten zukunftsweisender Gestaltung in der Architektur schlagen soll.

Die Zielsetzung des Wettbewerbs ist klar: „Die gestalterischen Potentiale der Nutzung von Sonnenkollektoren sind bei weitem nicht ausgeschöpft. Hier sind die Architekten und Ingenieure gefragt, mehr als nur das Mindestmaß an technischen, funktionalen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erschließen. Es geht um eine ganzheitlich konzipierte Qualität von Architektur, die ästhetisch erfahrbar und dabei zugleich als ökologisch zukunftsträchtige Anlagentechnik wirksam ist.“

Eingereicht werden sollen nach den Vorstellungen der Veranstalter geplante oder realisierte Objekte, die nicht älter als 5 Jahre sind. Sowohl Alt- als auch Neubauten können prämiert werden. Der Wettbewerb ist international angelegt; Beiträge dürfen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich stammen. Aufgerufen sind insbesondere Gemeinschaftsbeiträge von Architekten und Fachplanern. Abgabetermin ist der 31. März 2000.
Die eingereichten Bauwerke werden an folgenden Kriterien gemessen: Idee und Innovation, Gestaltung und ästhetische Erscheinung, ökologische und technische Wirksamkeit, Vorbildfunktion und Übertragbarkeit sowie die Integration in Architektur und Umfeld. Auslobungsunterlagen und weitere Informationen sind ab Januar 2000 erhältlich:

Deutsches Kupfer-Institut e.V. DKI
Am Bonneshof 5 40474
Düsseldorf
Tel. 0211 4796-300
Fax 0211 4796-310
E-Mail: info@kupferinstitut.de

Alle Unterlagen können auch über das Internet unter http://www.architektur-solarthermie.de bezogen werden.

Quelle: 3ECONSULT GbR, 23.11.1999.

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