Internationale Konferenz zu solaren Energiedienstleistungen

Mit Solarwärme will die Berliner Energieagentur steigenden Heizölpreisen begegnen. Zusammen mit europäischen Partnern hat die GmbH Standards für solare Energiedienstleistungen (Contracting) im mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt. Das Unternehmen stellt diese Instrumente nun auf einer internationalen Konferenz in Berlin vor und informiert über Rahmenbedingungen und Chancen des solaren Contractings. Was leisten solarthermische…

Mit Solarwärme will die Berliner Energieagentur steigenden Heizölpreisen begegnen. Zusammen mit europäischen Partnern hat die GmbH Standards für solare Energiedienstleistungen (Contracting) im mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt. Das Unternehmen stellt diese Instrumente nun auf einer internationalen Konferenz in Berlin vor und informiert über Rahmenbedingungen und Chancen des solaren Contractings. Was leisten solarthermische Anlagen? Welche Kosten können eingespart werden? Wie gestaltet sich das Contracting in der Praxis? Zu diesen Fragen sind Wohnungsunternehmen und Fachleute aus der Europäischen Energiebranche geladen, die konkret über ihre Erfahrungen berichten.

Das Instrumentarium für solares Contracting soll Gebäudeeigentümern den Einsatz solarthermischer Anlagen erleichtern. Es enthält einen Standardvertrag, Ausschreibungshilfen und Software zum Angebotsvergleich. Im Rahmen des Contracting versorgt ein Energiedienstleister Gebäude komplett mit solarer Raumwärme und Warmwasser. Er finanziert, errichtet und betreibt die Anlagen und entlastet so den Gebäudeeigentümer. Solarthermische Energiedienstleistungen verringern die Abhängigkeit von den Preisschwankungen fossiler Brennstoffe und entlasten nicht nur die Heizkostenbudgets, sondern auch die Umwelt.

Die internationale Konferenz findet am 4. Dezember 2000 im Ludwig Erhard-Haus in Berlin statt. Die Referenten aus mehreren europäischen Staaten informieren über den Markt für solare Energiedienstleistungen, darunter Vertreter der Grazer und Berliner Energieagenturen, des Institut Catalá d’Energia (ICAEN) in Barcelona und des Centre for Renewable Energy Sources (CRES) in Athen. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro (117,35 DM) für Wohnungsunternehmen und öffentliche Verwaltungen und 110 Euro (215,14 DM) für die übrigen Teilnehmer.

Weitere Informationen: Berliner Energieagentur GmbH, Christiane Fischer, Telefon: (0 30) 29 33 30 – 27, eMail: fischer@berliner-e-agentur.de

Quelle: Berliner Energieagentur GmbH, 24.11.2000.

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