Strom-Mix mit Ökokomponente für Großverbraucher

Das neue Stromangebot der Watt Deutschland GmbH soll Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit verbinden und sich als lukrative Alternative für umweltbewusste Energiegroßabnehmer etablieren. Ein Drittel der Energie stammt aus regenerativen Quellen, zwei Drittel der Energie werden in konventionellen Energieträgern erzeugt. Industrieunternehmen soll so die Möglichkeit geboten werden, trotz steigender Strompreise auf „grünen“…

Das neue Stromangebot der Watt Deutschland GmbH soll Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit verbinden und sich als lukrative Alternative für umweltbewusste Energiegroßabnehmer etablieren. Ein Drittel der Energie stammt aus regenerativen Quellen, zwei Drittel der Energie werden in konventionellen Energieträgern erzeugt. Industrieunternehmen soll so die Möglichkeit geboten werden, trotz steigender Strompreise auf „grünen“ Strom umzusteigen.  100 Prozent Ökostrom sei für die meisten Unternehmen zu teuer begründet Michael Baumgärtner, der Geschäftsführer von Watt Deutschland, das neue Angebot. Den umweltfreundlichen Anteil des Strom-Mixes produziert die NaturEnergie AG, Grenzach-Wyhlen, in Wasserkraftwerken am Hochrhein. Den Vertrieb und die Kundenbetreuung übernimmt die Watt GmbH.

„Während Ökostrom bei Privatkunden immer mehr Anhänger findet, wird er in der Industrie aus Kostengründen noch kaum eingesetzt“, erklärt Michael Baumgärtner, Geschäftsführer der Watt Deutschland GmbH. Durch das neue Stromangebot mit dem Namen „Watt NaturEnergie 33“ könne der Strom aus regenerativen Quellen, welcher derzeit bei sieben Prozent läge, angehoben werden. Gleichzeitig eröffne es den Unternehmen die Möglichkeit, sich als umweltbewusst und zukunftsorientiert zu profilieren und sich von den Konkurrenten abzusetzen: „Der Bezug von Watt NaturEnergie 33 kann als Verbesserung der Umweltleistung für die Zertifizierung des Unternehmens nach der Öko-Audit-Verordnung (EMAS) beziehungsweise der internationalen Norm EN ISO 14001 anerkannt werden,“ bestätigt Andrea Steuer von der IHK Freiburg. Damit tatsächlich 33 Prozent aus regenerativen Quellen gewonnen werden, überwacht der TÜV Nord, der ein Herkunftszertifikat ausstellt. Das Angebot richtet sich auch an andere Energie-Großverbraucher wie Krankenhäuser, Sozialeinrichtungen, kommunale Einrichtungen, Behörden und Fitnessstudios.

31.05.2001   Quelle: NaturEnergie AG

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