One World – One Energy AG mit neuem Finanzierungskonzept

Die Anfang Mai gegründete internationale Solar-Investmentgesellschaft, an der die Freiburger S.A.G. Solarstrom AG und das US-Unternehmen PowerLight Corporation mit jeweils 50.000 Euro Gründungskapital beteiligt sind verfolgt ambitionierte Ziele.  Mit einer Finanzierung auf Grundlage des so genannten Tandem-Prinzips will das neue Unternehmen weltweit den Bau von Solarkraftwerken ermöglichen. Investiert wird grundsätzlich…

Die Anfang Mai gegründete internationale Solar-Investmentgesellschaft, an der die Freiburger S.A.G. Solarstrom AG und das US-Unternehmen PowerLight Corporation mit jeweils 50.000 Euro Gründungskapital beteiligt sind verfolgt ambitionierte Ziele.  Mit einer Finanzierung auf Grundlage des so genannten Tandem-Prinzips will das neue Unternehmen weltweit den Bau von Solarkraftwerken ermöglichen. Investiert wird grundsätzlich in regenerative Kraftwerke, die als Tandem wirtschaftlich verbunden werden. Voraussetzungen für die Investitionszusage durch die One World – One Energy AG sind eine geplante Mindestrendite von 8 %, Standortsicherheit und ein Mindestanteil von 50 % Solarenergie.

„Die Verknüpfung zweier Kraftwerke gibt uns die Möglichkeit, Solarkraftwerke auch an weniger ertragreichen Standorten zu finanzieren,“ so One World – One Energy AG-Vorstand Dr. Harald Schützeichel. Denkbar wäre beispielsweise die Tandembildung eines Solarkraftwerks in der marokkanischen Wüste mit einem Solarkraftwerk in Österreich, eines Windkraftwerks in Holland mit einem Solarkraftwerk in Ungarn oder eines Biomassekraftwerks in Dänemark mit einem Solarkraftwerk in der Schweiz.
Grundlage für ein finanzielles Engagement der One World – One Energy AG ist die Einhaltung der Kriterien des internen Anlagereglements, das unter anderem von dem externen Investmentmanager Remaco Merger AG überwacht wird. Um die Standortsicherheit zu garantieren, investiert die One World – One Energy AG nur in politisch stabilen Ländern und in bewährte Technologien.

„Die Idee eines weltweiten Netzes regenerativer Kraftwerke ist faszinierend. Die wirtschaftliche Verknüpfung regenerativer Kraftwerke über Grenzen hinweg setzt neue Maßstäbe in der Energie-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik. Der Zugang zu Energieressourcen ist gleichzusetzen mit der Möglichkeit, am weltweiten Wohlstand teilzuhaben. Die Sonne ist der perfekte Energielieferant: Sie kennt keine Grenzen, keinen Besitzstand, keine Konfession und steht überall unbegrenzt zur Verfügung,“ so Schützeichel weiter. Eine Studie der Deutschen Bank vom 24.1.2002 belege diesen Ansatz: Gerade in sonnenreichen ländlichen Regionen ohne engmaschiges Stromnetz seien erneuerbare Energien(z.B. dezentrale Photovoltaik-Anlagen) in vielen Fällen schon wettbewerbsfähig. Mittels innovativer Finanzierungsmodelle könnten hier Zukunftsmärkte für Regenerative erschlossen und überdies ein Mindestmaß an Zivilisation ermöglicht werden (sauberes Trinkwasser, Information und Kommunikation). Das Beispiel der „energiebedingten Armut“ mache deutlich, dass Energiepolitik im globalen Maßstab weit über die klassischen Ziele der Energiepolitik hinausreiche.

Den Aufsichtsrat der One World – One Energy AG bilden Dr. Peter W. Heller, S.A.G. Solarstrom AG, (Vorsitz), Pascal Böni von der Remaco Merger AG und Tom Dinwoodie, PowerLight Corporation, der zugleich als Vorstand tätig ist.
Für Juni 2002 ist eine Kapitalerhöhung von bis zu 20 Millionen Euro geplant. Die Aktie soll zu einem Stückpreis ab 1,25 Euro in Paketen mit je 680 Aktien zum Paketpreis von 850 Euro ausgegeben werden. Der geringe Einstiegspreis zielt auf die Beteiligung breiter Bevölkerungsschichten.

21.05.2002   Quelle: One World – One Energy AG

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