SANYO plant weitere Fabrik zur Solarmodul-Produktion

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Die SANYO Electric Co., Ltd. (SANYO, Tokyo) kündigte am 16.01.2007 an, sie wolle einen Teil ihrer japanischen Produktionsstätte in Shiga umbauen, um dort künftig Solarmodule aus HIT-Solarzellen herzustellen. Zudem würden Teile des Umweltmanagements, der Qualitätskontrolle und der Kundenbetreuung in neue Unternehmensbereiche innerhalb der Produktionsstätte in Shiga überführt werden. In die neue Solarmodulproduktion auf dem Gelände in Shiga, die noch 2007 anlaufen soll, will SANYO rund zwei Milliarden Yen (rund 12,8 Millionen Euro) investieren. Im Jahr 2007 soll die Produktionskapazität der als Nullemissionsfabrik geplanten Anlage etwa 40 Megawatt betragen und 2008 weiter ausgebaut werden.
Bereits im Dezember 2006 hatte SANYO angekündigt die Kapazität zur Fertigung von HIT-Solarzellen von bisher 165 MW auf 260 MW im Jahr 2007 und 350 MW im Jahr 2008 auszubauen.
Solarmodulproduktion in Japan, Ungarn und Mexiko
Derzeit werden HIT-Solarzellen hauptsächlich in einer Fabrik in Nishikinohama (Osaka) gefertigt und von der SANYO Electric Co., Ltd. an zwei japanischen Standorten und jeweils einer Fabrik in Ungarn und Mexiko zu Solarmodulen weiterverarbeitet. Bis 2006 wurden in Shiga Waschmaschinen für private Haushalte und den kommerziellen Einsatz sowie elektrische Küchengeräte entwickelt. Im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen sollen diese Bereiche nach Tokio verlagert werden. Um die Fabrik in Shiga auszulasten werde zeitgleich mit dem Bau der Solarmodul-Produktion ein neues Umwelt-Managementzentrum auf dem Fabrikareal in Shiga errichtet.

23.01.2007 | Quelle: SANYO Electric Co., Ltd | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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