WOCHE DER SONNE: Auftakt der größten Solar-Kampagne Deutschlands mit Sigmar Gabriel

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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gibt am 27. April in Berlin den Startschuss für die WOCHE DER SONNE, dabei lässt er symbolisch die Sonne in ganz Deutschland strahlen. Bis zum 6. Mai informieren rund 1.500 Veranstaltungen in ganz Deutschland über die Nutzung der umweltschonenden Solarenergie vor Ort. Die WOCHE DER SONNE ist damit die größte je da gewesene Solar-Aktion und zeigt, was jeder einzelne Bürger gegen den Klimawandel tun kann. Im Anschluss an Gabriel informiert Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, (BSW) über die WOCHE DER SONNE.
„Mit dem Rad zur Sonne“ oder einem „Solar-Frühstück“ werben Solar-Unternehmen und -Initiativen für ihre Veranstaltungen anlässlich der Aktionswoche für Solarstrom und Solarwärme vom 28. April bis zum 6.Mai. Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Gabriel (SPD) hat der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) die Aktion anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien am 28. April initiiert.

Vielfältige Veranstaltungen rund um Solarstrom und Solarwärme
Schon Mitte April waren aufgrund des großen Andrangs die Ankündigungsplakate und Pressemappen vergriffen, die der BSW den Kleinveranstaltern anlässlich des Ereignisses zur Verfügung stellte, berichtet der Europressedienst Bonn. „Solarenergie wird zu einem immer wichtigeren lokalen Wirtschaftsfaktor. Deshalb engagieren sich Kommunen, Wirtschaftsförderer und andere Akteure zunehmend für die umwelt- und klimafreundliche Energieerzeugung“, kommentiert Sebastian Fasbender vom BSW das enorme Echo. Ein Blick auf den Veranstaltungskalender zeigt, welche Rolle Sonnenenergie in Deutschland schon spielt. Da stellen sich ein „Solardorf“ und eine Vereinigung zum Bau von Bürgersolaranlagen vor, solar betriebene Schiffe laden zur Bootstour ein und eine Realschule in Kronach nutzt die Aufmerksamkeit, um ihre neue Photovoltaikanlage einzuweihen.

Bundesweite Kampagnen für Photovoltaik und Solarthermie
Zudem werden auch Kampagnen vorgestellt, wie zum Beispiel „Solar-Lokal“, eine Vereinigung von Gemeinden, die Photovoltaikprojekte fördern, oder die „Solar-Bundesliga“, bei der gemessen wird, welche Kommune den höchsten Anteil an Solarstrom- und Solarwärme-Leistung installiert hat. Auch kleinere Solarfirmen nutzen die Gunst der Stunde und laden zu einem Tag der offenen Tür und zur Energieberatung ein.

Strom und Wärme von der Sonne so beliebt wie keine andere Energieform
Dass das Interesse an der diesjährigen Veranstaltung so viel größer ist als noch im vorigen Jahr, geht unter anderem zurück auf die professionelle Unterstützung, die der BSW den Veranstaltern unter anderem in Form von Pressematerialien, T-Shirts und einer Anleitung zum richtigen Verfassen von Pressemitteilungen zur Verfügung stellte. Noch im vergangenen Jahr zählte die Aktion „Wärme von der Sonne“, die über ein halbes Jahr lang stattfand, gerade mal 500 Veranstaltungen. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW, erklärt sich den Zulauf vor allem durch das gestiegene Bewusstsein bezüglich Preisen und der Klimaänderung: „Strom und Wärme von der Sonne sind in Deutschland so beliebt wie keine andere Energieform. Steigende Öl- und Gaspreise sowie die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels haben die Nachfrage nach sicheren und klimaschonenden Alternativen zu den fossilen Energierohstoffen stark ansteigen lassen“, fasst Körnig zusammen.

26.04.2007 | Quelle: Europressedienst; BSW | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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