EPURON setzt erstes Photovoltaik-Projekt in Italien um

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Die EPURON GmbH hat über ihre Tochtergesellschaft in Italien mit dem Bau eines 900 Kilowatt Photovoltaik-Projekts begonnen. An insgesamt drei Standorten in Mosciano, Notaresco und Cesena im Zentrum Italiens werde das Tochterunternehmen mit Sitz in Brescia bis Mitte des Jahres eine der landesweit größten Photovoltaikanlagen realisieren, berichtet EPURON in einer Pressemitteilung. Möglich geworden sei dieses Projekt durch die Zusammenarbeit mit Amadori, einem führenden europäischen Lebensmittelproduzenten. Amadori verpachtet seine Grundstücksflächen an die EPURON GmbH, die darauf Solarstrom-Anlagen installiert.
Dem Lebensmittelhersteller fließen durch die Bereitstellung seiner Flächen langfristig zusätzliche Erträge zu. Ein Modell, das sich bei EPURON mittlerweile bewährt hat. Bereits 2005 konnte EPURON durch eine Unternehmenskooperation mit dem Reifenhersteller Michelin das weltweit größte Aufdachprojekt realisieren.

„Die Kooperation mit Großunternehmen werden wir auch in Italien weiter fokussieren. Viele Unternehmen sind Erneuerbaren Energien gegenüber sehr aufgeschlossen, da sie wirtschaftliches Handeln und Klimaschutz sinnvoll verbinden können“, so Thomas-Tim Sävecke, Geschäftsführer der EPURON und verantwortlich für das Geschäftsfeld Photovoltaik. „Für Amadori gehört Nachhaltigkeit zur Unternehmenstradition. Dazu zählt für uns insbesondere auch der Naturschutz, da er eng mit der Landwirtschaft verbunden ist. Darüber hinaus erwirtschaften wir mit den einst ungenutzten Flächen zusätzliche Erträge“, erläutert Francesco Amadori, Gründer und Geschäftsführer von Amadori, sein Engagement.

Freiflächenanlagen mit einer Leistung von jeweils 300 Kilowatt
In Mosciano und Notaresco werden auf Freiflächen kristalline Solar-Module mit einer Leistung von jeweils 300 Kilowatt installiert. Das Projekt in Notaresco wird mit der Sonne nachgeführten Gestellsystemen realisiert. In Cesena, dem nördlichst gelegenen Standort, verwendet das Unternehmen aufgrund der vergleichsweise geringen Einstrahlungswerte eine fest installierte Freiflächenanlage mit Dünnschicht-Solarmodulen, die auch bei Schwachlichtverhalten eine hohe Energieausbeute liefern. Mit dieser innovativen Technologie hat EPURON in Deutschland bereits erfolgreich Großanlagen realisiert und wird auch in Zukunft die internationale Projektpipeline für Dünnschichtparks weiter ausbauen.

Konstantes Wachstum durch Einspeisegesetz „Conto Energia“
EPURON erwartet in Italien durch die Einführung des italienischen Einspeisegesetzes „Conto Energia“ im Jahr 2005und dessen Anpassung an die deutsche Regelung im Februar 2007 ein konstantes Wachstum der erneuerbaren Energien. Das Unternehmen weitet die Geschäftstätigkeit für Großprojekte in Italien neben der Photovoltaik auch auf die Bio- und Windenergie aus. Im vergangenen Jahr konnte EPURON nach eigenen Angaben bereits den ersten Windpark mit einer Leistung von 12 Megawatt in der Region Puglia realisieren.

14.05.2007 | Quelle: EPURON GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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