Ökostrom-Anbieter Greenpeace energy senkt den Preis

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Entgegen des Trends im Strommarkt will der bundesweite Ökostromanbieter Greenpeace energy den Strompreis für seine Privatkunden und Kleingewerbekunden senken. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit 3.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch sinke der Preis um 1,4 Prozent; für einen Single-Haushalt mit 1.500 Kilowattstunden seien es zirka 2,1 Prozent, berichtet die Greenpeace energy eG in einer Pressemitteilung. Alle Verbraucher, die ab dem 20. Juli 2007 zu Greenpeace energy wechseln, bekommen Strom ohne Atom- und Kohlekraft zu einem Preis von 19,8 Cent pro Kilowattstunde und einer monatlichen Grundgebühr von 8,90 Euro. Für die bestehenden Greenpeace energy-Kunden gilt dieser neue Tarif nach Angaben des Unternehmens ab dem 1. Oktober 2007.
Der neue Preis werde bis 30. Juni 2008 garantiert. “Mit dieser Preissenkung profitieren die Kunden von den in den letzten Monaten gesunkenen Netzentgelten”, heißt es in der Pressemitteilung.

Sauberer Strom aus Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraft
“Greenpeace energy untermauert mit diesem Schritt seine Stellung als preisstabilster Ökostromanbieter”, sagt Vorstandsmitglied Robert Werner. “Als Verbrauchergenossenschaft gehören wir unseren Stromkunden, d.h. die Interessen der Eigentümer und Kunden sind identisch. Dies führt zu stabilen Strompreisen, was die Kunden vor bösen Überraschungen schützt, wie die jüngste Preiserhöhung bei Vattenfall zeigt”, so Werner weiter. Greenpeace energy wurde 1999 gegründet und versorgt nach eigenen Angaben bundesweit 63.000 Kunden, davon rund 3.000 Gewerbekunden, mit Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse. Verbraucher in Luxemburg erhalten Strom von Greenpeace energy über den Tarif “nova naturstroum” der CEGEDEL. Ein durchschnittlicher Haushalt spare mit Ökostrom rund zwei Tonnen CO2 pro Jahr, betont Greenpeace energy. Die Genossenschaft hat über ihr Tochterunternehmen Planet energy GmbH bisher den Bau von 16 Megawatt Windkraft und 1,6 Megawatt Photovoltaik realisiert. Ein 10 Megawatt-Laufwasserkraftwerk an der Weser in Bremen soll Ende 2009 an das Netz gehen.

24.07.2007 | Quelle: Greenpeace energy eG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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