Schweiz: Solarwärme weiterhin im Trend

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Die Verkäufe von Sonnenkollektoren für Warmwasser- und Heizungsunterstützung in der Schweiz lagen im ersten Halbjahr 2007 bei rund 57 % des Vorjahres. Wenn sich der Trend fortsetzt, erwartet der Verband SWISSOLAR im Jahr 2007 ein Marktwachstum von rund 25 % – beinahe gleich viel als im Vorjahr (33 %). An der vom Solarenergie-Fachverband initiierten Markterhebung beteiligten sich 17 Hersteller und Importeure – allesamt Partner der Kampagne “solarbegeistert”. Damit sei der schweizerische Solarthermie-Markt praktisch vollständig abgebildet, betont SWISSOLAR in einer Pressemitteilung. Investoren setzten zunehmend auf Wärme aus der Sonne, weil es sich in vielerlei Hinsicht lohne. Die Anlagen bewährten sich mindestens 20 Jahre. Die Sonne scheine weiterhin gratis, auch wenn der Öl- und Gaspreis klettert.

CO2-Abgabe auf Heizöl und Gas; verschärfte Vorschriften zum Energieverbrauch in Gebäuden
Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung lassen sich mit allen anderen Energiequellen kombinieren. Eine Kompaktanlage liefert mindestens 60 % des Warmwassers, größere Anlagen decken mindestens 25 % des gesamten Wärmebedarfs. Der nachträgliche Einbau kann in der Schweiz von der Steuer abgezogen werden, und Beiträge von Kanton oder Gemeinde senken vielerorts die Investitionskosten deutlich. Die Einführung der CO2-Abgabe auf Heizöl und Gas ab 2008 werde den Immobilienbesitzern ein weiteres Signal zur Reduktion des Verbrauchs fossiler Energien geben, so SWISSOLAR. Die von den kantonalen Energiedirektoren beschlossene Einführung verschärfter Vorschriften zum Energieverbrauch in Gebäuden ziele in die gleiche Richtung. Wer jetzt nicht auf Wärme von der Sonne setze, sei selbst schuld, heißt es in der Pressemitteilung.

17.08.2007 | Quelle: SWISSOLAR | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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