Solarzellen-Hersteller Q-Cells AG gewinnt fünf strategische Partner für den italienischen Photovoltaik-Markt

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Die Q-Cells AG aus Bitterfeld-Wolfen im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt hat die ersten langfristigen Absatzverträge für Solarzellen mit italienischen Partnern abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz auf der Europäischen Photovoltaik-Konferenz und –Messe EUPVSEC in Mailand haben Europas größter Solarzellenproduzent und fünf unabhängige italienische Modulproduzenten ihre Erwartungen und Pläne für den italienischen Markt vorgestellt. Mit den Modulherstellern Brandoni Solare S.p.A. (Castelfidardo/Marken), Enerqos (Navacchio/Toskana), Invent S.r.L. (Venedig), Renergies Italia S.p.A. (Urbisaglia/Marken) und Vipiemme Solar S.r.L. (Isso/Lombardei) habe Q-Cells fünf Partner gewinnen können, die dem Profil eines Q-Cells-Kunden entsprechen: unabhängige, mittelständische Unternehmen mit großem Wachstumspotenzial und technischem Know-how.
“Der italienische Markt ist einer der bedeutendsten Wachstumsmärkte für die Solarindustrie. Gemeinsam mit unseren italienischen Partnern werden wir auch dort die führende Stellung am Markt einnehmen, die wir uns auch in anderen Märkten bereits erarbeitet haben”, so Anton Milner, Vorstandvorsitzender der Q-Cells AG, anlässlich der Pressekonfernez in Mailand. Die Lieferverträge mit den fünf Unternehmen haben laut Q-Cells eine Laufzeit von mehreren Jahren, und bereits in diesem Jahr sollen die ersten Zellen geliefert werden.

Bankanalysten erwarten in Italien im Jahr 2010 einen PV-Markt von mehr als einem Gigawatt
Italien zählt nach Ansicht von Experten und Marktbeobachtern zu den bedeutendsten Photovoltaik-Wachstumsmärkten der kommenden Jahre. Laut jüngster Schätzungen von Bankanalysten ist für das Jahr 2010 ein Gesamtmarkt für PV-Anlagen von mehr als einem Gigawatt peak möglich. Angesichts einer installierten Leistung im Jahre 2006 von gerade einmal 6 MWp im Jahr 2006 wäre das eine explosionsartige Entwicklung, die durchaus mit dem deutschen Marktwachstum der letzten Jahre zu vergleichen ist. Grundlage dieses Wachstums ist – neben dem italienischen Sonnenschein – die gesetzliche Einspeiseregelung für Solarstrom (Conto Energia). Voraussetzung für ein ebenso starkes wie stabiles Marktwachstum sei, dass die italienische Regierung neben den Einspeisevergütungen auch klare Regeln zur Entbürokratisierung verabschiede und die Deckelung des geförderten Ausbauvolumens gegebenenfalls flexibel anhebe, heißt es in der Q-Cells-Pressemitteilung. Dann stehe einer positiven Entwicklung des italienischen Photovoltaikmarkts nichts mehr im Weg. Das würde einen spürbaren Beitrag der Technologie zu einer nachhaltigen Energieversorgung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der italienischen Photovoltaikindustrie zur Folge haben.

04.09.2007 | Quelle: Q-Cells AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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