Nur Solarenergie ist 100 Prozent CO2-frei: Irreführende Werbung von Vattenfall untersagt

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Die Energiegewinnung ohne klimaschädigende Emissionen rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, zum Beispiel die Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Doch nicht überall, wo “CO2-frei” draufstehe, sei auch “CO2-frei” drin, so die Soline Buschéhöfe Betreiber GmbH & Co. KG (Berlin) mit Blick auf ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 4. Dezember 2007. Dort wurde einer einstweiligen Verfügung gegen die Vattenfall AG stattgegeben, die den Begriff “CO2-frei” irreführend verwendete (AZ: 97 O 297/07). Die Einstweilige Verfügung hatte die Soline Buschéhöfe Betreiber GmbH erwirkt, die sich der Nutzung solarer Energie widmet. Die Vattenfall Europe AG, eines der führenden Energieunternehmen Deutschlands und größter Wärmeerzeuger in Europa, hatte in einer Anzeige in zahlreichen deutschen Publikumszeitschriften und auf ihrer Internetseite angekündigt, “ein CO2-freies Braunkohlekraftwerk” zu errichten. Diese Behauptung sah das Gericht als falsch an, da bei einem Braunkohlekraftwerk immer CO2 freigesetzt werde.
Dies sei auch dann der Fall, wenn das Kraftwerk kein CO2 in die Atmosphäre entweichen lässt, sondern dieses in unterirdischen Stätten einlagere. Damit sei das Gericht der Auffassung der Bundesregierung gefolgt, welche die Verwendung des Schlagworts “CO2-frei” für die in diesem Fall der Vattenfall Europe AG angewendete CCS-Technik als irreführend einstufte. Vattenfall sei unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro untersagt worden, diese Behauptungen weiterhin werblich einzusetzen, heißt es in der Pressemitteilung der Soline Buschéhöfe Betreiber GmbH.

CO2-freier Strom aus der Solar-Tankstelle
“Jahr für Jahr werden aus Kohle, Öl und Erdgas Milliarden von Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen. Jedes Jahr nimmt der CO2-Gehalt der Luft weiter zu. Solarenergie ist dagegen zu 100 Prozent CO2-frei”, betont die Soline Buschéhöfe Betreiber GmbH. Bei der Produktion von Solarstrom wird die Energie der Sonne mit Photovoltaikanlagen in nutzbaren Strom umgewandelt und in das Stromnetz eingespeist. Bei diesem Vorgang entstehen keine klimaschädlichen Emissionen – insbesondere kein CO2. So habe beispielsweise die SOLON AG, einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Großkraftwerke, schon heute als weltweit erstes Unternehmen ein 100 Prozent CO2-freies Mobilitäts-Konzept entwickelt. Eine futuristisch anmutende Solar-Tankstelle, die ausschließlich über einen Photovoltaik-Generator mit Energie gespeist wird, sorgt für die “Betankung” batteriebetriebener Fahrzeuge – 100 Prozent CO2-frei.

10.12.2007 | Quelle: Soline Buschéhöfe & Co. KG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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