Photovoltaik-Unternehmen Carpevigo AG stärkt Eigenkapitalbasis mit einer Anleihe

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Die Unternehmensanleihe CARPEVIGO SOLAR I ist Teil der Finanzierung einer Reihe von Solarstrom-Kraftwerken, berichtet die Carpevigo AG (Holzkirchen) in einer Pressemitteilung. Rund 120 Mio. Euro will Carpevigo bis Ende 2008 in solche Kraftwerke an Standorten in Deutschland und Südeuropa investieren. Die Investitionen sollen ausschließlich in Ländern erfolgen, in denen die Netzeinspeisung und Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energien gesetzlich geregelt ist. In Deutschland und Spanien als den derzeit attraktivsten Märkten ist diese Vergütung für Zeiträume von 20 bis 35 Jahren per Gesetz garantiert. Das Geschäftsmodell der Carpevigo AG reicht von der Identifikation geeigneter Standorte und Flächen über Projektierung und Bau bis zur Verwaltung der Solarkraftwerke über die gesamte Nutzungsdauer.
Die Verwaltung erfolgt durch die Carpevigo Management GmbH, die auch Anlagen unabhängiger Investoren in den Bestand nimmt.

Vorstand Jens F. Neureuther sieht in der Resonanz, welche die Anleihe in einem schwierigen Marktumfeld bei institutionellen Anlegern gefunden habe, eine Bestätigung von Geschäftsmodell und eingeschlagenem Kurs. „Zusammen mit den bestehenden Finanzmitteln bildet die Anleihe eine solide Basis für die nächsten Wachstumsschritte von Carpevigo in Spanien und weiteren südeuropäischen Märkten“, kommentiert Neureuther. In Deutschland hat Carpevigo kurz vor der Jahreswende in Bayern zwei Solarparks mit einer Leistung von rund 3 Megawatt (MWp) an das Netz gebracht. Die Konzerntochter Carpevigo Management GmbH habe zur Jahreswende 14 Anlagen mit einer Leistung von 4,5 MWp betreut. Solar-Kraftwerke mit einer kumulierten Leistung von 35 MWp befänden sich in einem fortgeschrittenen Planungsstadium.

08.01.2008 | Quelle: CARPEVIGO AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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