Das Nullenergiehaus der FIBAV – ein privates Kraftwerk zur Schonung der Umwelt

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Energiesparen am Bau sowie Alternativen zu Öl und Gas, beschäftigen Bauherren und Bauunternehmen zunehmend, so die FIBAV Finanzdienstleistungs-Immobilienvermittlungs GmbH in einer Pressemitteilung. Praktisch alle namhaften Hausbauunternehmen hätten daher Niedrigstenergiehäuser im Angebot. Davon noch einmal zu unterscheiden seien Passiv- und Nullenergiehäuser. Zeichne sich ein Passivhaus durch eine so hohe Wärmedämmung aus, dass praktisch keine CO2-Emissionen mehr entweichen, so stehe beim Nullenergiehaus die Energiebilanz im Mittelpunkt: Wichtig für die Bauherren von heute sei ein geringer Energieverbrauch, der sich durch Senkung der Heizkosten durch Dämmung oder die kombinierte Senkung von Heiz- und Stromkosten erreichen lasse. Es komme darauf an, dass nicht mehr Energie verloren geht, als erzeugt wird.
Dies bedeute nicht, dass hochwertige Dämmsysteme kein gangbarer Weg zur CO2-Reduzierung seien, doch unterschiedliche Wege führten zum Ziel, betont die FIBAV. Bei Passivhäusern spielen auch Faktoren wie Südausrichtung der Fenster eine zentrale Rolle.

„Mit dem Eigenheim Geld verdienen“
Eine reizvolle Alternative vor allem für Bauherren, die mit dem eigenen Haus Geld verdienen wollen, seien alternative Heizsysteme in Kombination mit eigener Solarstrom-Erzeugung. Das sei heute vor allem die Erdwärme in Kombination mit Photovoltaik. Ein solches Nullenergiehaus hat Burkhard Krause, Geschäftsführer eines Anbieters für Wäschereitechnik mit der FIBAV-Unternehmensgruppe in Wolfenbüttel–Linden gebaut. Es verfügt über eine Wärmepumpe und neben Sonnenkollektoren zur zusätzlichen Warmwasserbereitung auch über eine Solarstromanlage.

Viel Raum, wenig CO2
„Das Haus ist mit 156 Quadratmetern, drei Zimmern, vier Büroräumen meiner Firmen, zwei Küchen und drei Bädern sowie einer Doppelgarage ziemlich großzügig ausgelegt. Das Konzept hat großes Interesse geweckt, sogar Sigmar Gabriel hat für das Frühjahr schon seinen Besuch angekündigt“, sagt Bauherr Krause. Der 47- jährige wohnt und arbeitet mit seiner Familie seit Herbst 2007 hier. „Theoretisch könnte ich von der erzeugten Strommenge her betrachtet selber den Strom für die Erdwärme herstellen“, erläutert Krause, „so läuft das in der Praxis aber nicht, da der Strom ins Netz eingespeist wird. Bei einem Strompreis von 49 Cent pro Kilowattstunde komme ich auf 600 Euro im Jahr plus Steuerersparnis. Die Anlage ist von meiner Hausbank in Zusammenarbeit mit der KfW über einen Tilgungszeitraum von 20 Jahren vollfinanziert“. Damit lohne sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage wirklich: Die Einnahmen aus der Netzeinspeisung des erzeugten Stroms liegen über den Tilgungskosten für die Anlage, betont Krause und ergänzt: „Photovoltaik ist eine ganz junge rasch wachsende Branche. Wir haben bereits vier Kunden, die ihr Geld mit angemieteten Dachflächen verdienen, auf denen sie Photovoltaikanlagen installieren, die sie sich finanzieren lassen.“ Für die FIBAV zählen sowohl kombinierte Wohn- und Geschäftshäuser als auch energiesparende Häuser mit fortschrittlicher Umwelttechnik zu den Highlights des Unternehmens. In diesem Fall wurde beides in einem Gebäude realisiert.

10.02.2008 | Quelle: FIBAV Finanzdienstleistungs-ImmobilienvermittlungsGmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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