SolarWorld AG will künftig Solarmodule in Asien produzieren

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Die SolarWorld AG setzt ihre Pläne zum Aufbau einer Solar-Produktion in Asien um und hat mit der SolarPark Engineering Co. Ltd. aus Seoul einen Vertrag zur Errichtung einer Photovoltaik-Modulproduktion in Südkorea unterzeichnet, berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Dem Projekt sei im Oktober 2007 der Abschluss einer Absichtserklärung vorausgegangen. Bestandteil der Vereinbarung sei die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens SolarWorld Korea Ltd., an dem die Partner mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind. SolarWorld Korea will die Modulfabrik bis zum Ende des Jahres realisieren.
Mit der Eröffnung der ersten asiatischen Produktionsstätte der SolarWorld AG sei 2009 zu rechnen. Die Modulproduktion soll anfänglich über eine Kapazität von 120 Megawatt (MW) verfügen, die später auf 240 MW verdoppelt werden könne. Die Partner halten sich außerdem die Option offen, am gleichen Standort einen Zellfertigungsprozess aufzubauen, heißt es in der Pressemitteilung.
Photovoltaik-Markt in Korea und Japan soll stark wachsen
“Mit unserer ersten asiatischen Solarmodulproduktion reagieren wir auf die steigende solare Nachfrage in den Wachstumsmärkten Asiens”, sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. “Wir erwarten insbesondere in Korea und Japan einen stark steigenden Bedarf an moderner Solarstromtechnologie”, so Asbeck weiter. 2012 sei allein in Südkorea mit einem Marktvolumen von 800 MW zu rechnen (2007: 50 MW). Für Japan würden ebenfalls 800 MW erwartet.

11.02.2008 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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