Richtkranz über der Photovoltaik-Produktion EverQ 3 im Solar Valley in Sachsen-Anhalt

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Über dem Rohbau der künftigen Photovoltaik-Produktion EverQ 3 weht seit dem 05. März 2008 der Richtkranz. Finanzvorstand (CFO) Rainer Mohr und Projektleiter Michael Neswal würdigten zum Richtfest (engl. „Topping Out“) für die mittlerweile dritte Fertigungsstätte der EverQ GmbH im „Solar Valley“ am Standort Bitterfeld-Wolfen mit den planenden und ausführenden Bauunternehmen den gemeinsam erreichten Meilenstein. Der Richtspruch für das Gebäude durch den Zimmermann beginnt mit den Worten „Gottlob, jetzt steht zu unserer Freude aufgerichtet das Gebäude.“ Er gilt allen an EverQ 3- Mitwirkenden und soll alle Ein- und Ausgehenden schützen. EverQ errichtete bereits eine voll integrierte Solarfabrik: Vom Silizium bis zum fertigen Solarmodul – alles unter einem Dach. Dieser Ansatz wurde mit den Produktionsstätten EverQ 1 und EverQ 2 umgesetzt.
Die Realisierung von EverQ 3, wiederum nach diesem Prinzip, bestätigt den Erfolg dieses innovativen Ansatzes. Zusätzlich seien alle bisherigen Erfahrungen eingeflossen, denn es gehe darum, eine voll automatisierte Photovoltaikfertigung mit hochwertigen modernen Arbeitsplätzen zu schaffen, betont das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.

Wettlauf um Photovoltaik-Produktionskapazitäten
Die EverQ-Unternehmensleitung ist sich einig: „Wir haben erfolgsorientiert, zielgerichtet und termingenau gearbeitet. Der zügige Baufortschritt konnte dank der exzellenten Arbeit der beteiligten Firmen und dem hinzugekommenen milden Winter gesichert werden.“ Erstmals sei die Gestaltung der technologischen Prozesskette unter der Federführung von EverQ erfolgt, insbesondere in den Bereichen der Zell- und Modulherstellung, hebt Chief Technology Officer (CTO) Hans-Jörg Axmann hervor. Seine Prognose für die EverQ GmbH: „Es gibt in der Photovoltaik einen zeitlichen Wettlauf bei der Errichtung von Produktionskapazitäten. Die Termingenauigkeit in der Errichtung der EverQ-Produktionsstätten hat daher auch wichtigen Symbolcharakter für das Erreichen des Gesamtzieles: genau so schnell zu wachsen wie der Photovoltaik-Markt.“
Für den Projektleiter der Fabrikerrichtung von EverQ 3, Michael Neswal, führten die konsequente Planung und die solide Abwicklung sowie Umsetzung des Baus durch die Partnerfirmen zum pünktlichen Erreichen des Etappenzieles. Neswal weiter: „Nun gehen wir vom Rohbau über zum Innenausbau mit der technischen Detailausführung. Wenn alles so weiter geht, dann steht dem Fertigstellungstermin zum ersten Quartal 2009 nichts im Wege.“ Den Bedürfnissen der Mitarbeiter werde durch ein qualitativ hochwertig gestaltetes Arbeitsumfeld besonders Rechnung getragen. So werde für alle ein hoher Qualitätsstandard gesichert.

Bis 2012 Produktionskapazität von jährlich 600 Megawatt Peak geplant
Rund 150 Millionen Euro investiert das Solar-Unternehmen in das neue Werk. Dort sollen ab dem ersten Quartal 2009 Solarwafer mit der siliziumsparenden String Ribbon-Technologie, Solarzellen sowie Solarmodule für Photovoltaik produziert werden. Ab dem Jahr 2012 will EverQ über eine Produktionskapazität von jährlich 600 Megawatt Peak (MWp) verfügen. Dies entspricht in etwa dem Strombedarf von 120.000 deutschen 4-Personen-Haushalten, rechnet EverQ-Geschäftsführer Rainer Mohr vor. EverQ 3 sei somit ein wichtiger Bestandteil der Expansionsstrategie des Unternehmens.

06.03.2008 | Quelle: EverQ GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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