Pepyn R. Dinandt scheidet aus dem Vorstand des Solar-Unternehmens Conergy aus

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Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat sich mit dem Vorstandsmitglied Pepyn R. Dinandt auf die Auflösung seines Vertrags zum 30. April 2008 verständigt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Beendigung seines Vorstandsmandats erfolge auf eigenen Wunsch; Pepyn Dinandt sei mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dinandt hatte Mitte November 2007 die Aufgabe des Chief Operating Officers (COO) übernommen und gemeinsam vor allem mit Vorstandschef Dieter Ammer und dem ebenfalls im November bestellten Finanzvorstand Dr. Jörg Spiekerkötter die Reorganisation des Unternehmens auf den Weg gebracht. Seine Aufgabe werde künftig von Dieter Ammer übernommen, dessen Delegation vom Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden durch den Aufsichtsrat vorgestern um bis zu sechs Monate verlängert worden sei.
Den Vorstand bilden weiterhin Dieter Ammer (Vorsitzender), Dr. Jörg Spiekerkötter (CFO), Nikolaus Krane (Projects) und Philip von Schmeling (Sales & Systems).

Restrukturierung zeigt erste Erfolge
Anfang November 2007 hatte Conergy ein Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem das Unternehmen eine verbesserte Profitabilität erreichen will. Nach den ersten vier Monaten der Umsetzung seien inzwischen Erfolge erreicht worden berichtet das Unternehmen. Ein von zwei renommierten Beratungsgesellschaften eingerichtetes „Measure Control Office“ habe Anfang 2008 etwa 200 Maßnahmen mit einem Ergebniseffekt von rund 170 Millionen Euro definiert und begleite sowie überwache im Detail deren Umsetzung.

Fokussierung auf das Kerngeschäft; Rückzug aus den Niederlanden und Südafrika
Conergy hat seine Thermie-Aktivitäten in Belgien, den Niederlanden und Österreich verkauft. Weitere Verkäufe seien eingeleitet. Eine Vielzahl potentieller Käufern habe Interesse bekundet. Der Ausbau der Führungspositionen in den eigenverantwortlichen Sparten sei abgeschlossen; alle wichtigen Stellen sind laut Conergy mit erfahrenen und zum großen Teil neuen Köpfen besetzt. Auch innerhalb des Kerngeschäfts Photovoltaik habe Conergy Maßnahmen ergriffen, um die Ertragskraft zu steigern, heißt es in der Pressemitteilung. So habe der Solar-Konzern zum Beispiel Zahlungsziele bei Lieferanten vereinheitlicht und optimiert, seine Niederlassungen in den Kernländern konsolidiert und das Produktportfolio bereinigt. Darüber hinaus will sich das Unternehmen aus einer Reihe nicht profitabler Länder zurückziehen. In den Niederlanden und Südafrika sei dies bereits umgesetzt.

17.03.2008 | Quelle: Conergy AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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