US-Energieversorger PG&E unterzeichnet Verträge für Solarthermie-Kraftwerke mit einer Leistung bis zu 900 MW

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Die Pacific Gas and Electric Company (San Francisco; USA) hat Anfang April 2008 bekanntgegeben, das Unternehmen habe eine Reihe von Verträgen über Solar-Kraftwerke mit BrightSource Energy, Inc. geschlossen. Die ersten drei Aufträge umfassten solarthermische Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt, berichtet PG&E in einer Pressemitteilung. PG&E habe darüber hinaus zwei Verträge über zusammen 400 MW geschlossen, die das Gesamtvolumen auf 900 MW steigerten. Die ersten drei Solar-Kraftwerke mit einer Leistung von jeweils 100 MW sollen bereits 2011 in Ivanpah (Kalifornien) an dass Netz gehen und 246,000 Megawattstunden Solarstrom jährlich erzeugen.

“Die solarthermisch gewonnene Energie ist besonders attraktiv, weil sie in Kalifornien dann zur Verfügung steht, wenn sie am dringendsten gebraucht wird”, sagte Fong Wan, Vizepräsident für Energieversorgung bei PG&E. Durch die Verträge mit BrightSource baue PG&E sein Portfolio der erneuerbaren Energien aus und versorge seine Kunden mit der saubersten Energie landesweit. Ziel von BrightSource ist, die Kosten der Solarenergienutzung deutlich zu senken und den Anteil der Sonnenenergie in den westlichen Staaten der USA kräftig zu steigern. “PG&E unterstützt dieses Ziel, mit Verpflichtungen zur Abnahme von Solarstrom”, betonte John Woolard, Präsident und Vorstand von BrightSource. Die Verträge mit BrightSource sind Teil des Erneuerbare-Energien-Portfolios von PG&E, das auf eine Leistung von 2.500 MW gewachsen ist. Die Kalifornische Gesetzgebung verlangt von jedem börsennotierten Stromversorger, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2010 auf 20 % zu steigern. PG&E hat nach eigenen Angaben 2008 bereits 14 % erreicht.

21.04.2008 | Quelle: PG&E | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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