SolarWorld Konzern schließt Wafer-Liefervertrag über 750 Millionen Euro

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Die SolarWorld AG baut mit ihrem Tochterunternehmen Deutsche Solar AG ihre führende Position als Produzent hochwertiger Solarsiliziumwafer aus. Das Unternehmen vereinbarte einen 10-Jahreskontrakt über die Lieferung der hauchdünnen Siliziumscheiben mit einem Gesamtvolumen von über 750 Millionen Euro mit dem indischen Unternehmen Solar Semiconductor Pvt. Ltd. berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Damit verfüge der SolarWorld Konzern im Wafergeschäft bis 2018 über einen langfristigen externen Auftragsbestand von mehr als 6 Milliarden Euro.

Produktionsneubau als Bekenntnis zum Standort Deutschland
“Mit dem neuen Wafervertrag sichern wir die Auslastung unserer neuen Fertigung im sächsischen Freiberg”, sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Am 7. Juli werde der Konzern die Bauarbeiten für die neue Waferfertigung aufnehmen. Den ersten Spatenstich wird Bundesminister Wolfgang Tiefensee als Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer vornehmen. “Wir bekennen uns klar zum Standort Deutschland. Die Bundesrepublik ist international Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien. Entsprechend hoch sind Motivation und Beschäftigungsqualifikation. In diesem Umfeld sind unsere Investitionen bestens aufgehoben”, betonte Asbeck.

Ausbau der Fertigungskapazität auf ein Gigawatt
Geplant ist die Erhöhung der bisherigen Produktionskapazitäten am Standort Freiberg von 500 Megawatt auf 750 Megawatt bis Ende 2009. Im Jahr 2010 sollen weitere 250 Megawatt folgen. Insgesamt investiert die SolarWorld AG nach eigenen Angaben auf dem neuen, 200.000 Quadratmeter großen Gelände in den nächsten beiden Jahren 350 Millionen Euro und schafft etwa 500 neue Arbeitsplätze.

24.06.2008 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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