US-Senat stimmt Verlängerung der Steuerkredite für Photovoltaik und Solarthermie zu

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Am 23.09.2008 hat der US-Senat mit eindeutiger Mehrheit für die Verlängerung des “Renewable Energy and Job Creation Act of 2008” (H.R. 6049) gestimmt, einschließlich des “Baucus-Grassley”-Anhangs, welcher eine Verlängerung der Steuerkredite für Solar-Investitionen um acht Jahre vorsieht, berichtet das US-amerikanische Finanzinstitut PiperJaffray mit Sitz in Minneapolis. 93 Senatoren stimmten laut PiperJaffray für den Gesetzesentwurf, bei nur zwei Gegenstimmen. Die Verlängerung soll sowohl für private als auch für kommerzielle Solar-Projekte gelten und zugleich soll die bisherige Förder-Obergrenze von 2.000 US-Dollar für die Installation von Solarstrom- und Solarwärmeanlagen aufgehoben werden. Kommerzielle Solar-Kraftwerke sollen auch künftig in den Genuss der 30%-igen Steuervergünstigung kommen und ebenfalls ohne Obergrenze gefördert werden.
Dies soll auch für Stromversorger gelten und wird laut PiperJaffray vor allem den Bau von großen Solarparks beschleunigen und der kostengünstigen Dünnschichtphotovoltaik weitere Marktanteile sichern.

Bis 2016 Photovoltaik-Zubau von 19 GW möglich
Der Gesetzentwurf geht nun zurück in das Repräsentantenhaus, von dem die Solarindustrie eine rasche Zustimmung ohne Änderungen erwartet. Anschließend wird der Entwurf dem Büro des Präsidenten vorgelegt, der laut PiperJaffray signalisiert hat, die Gesetzesänderung und Verlängerung der Steuerkredite zu unterstützen. PiperJaffray wertet dies als wichtigen Impuls für die US-amerikansiche Solarbranche und die erneuerbaren Energien. Nach einer Studie von Navigant Consulting könnte die Verlängerung des Gesetzes bis 2016 Photovoltaik-Neuinstallationen in einer Größenordnung von 19 Gigawatt (GW) nach sich ziehen.

24.09.2008 | Quelle: Piper Jaffray & Co. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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