SolarWorld AG eröffnet Photovoltaik-Modulfabrik in Südkorea

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Die Bonner SolarWorld AG hat gemeinsam mit ihrem koreanischen Joint Venture-Partner SolarPark Engineering Co. Ltd. ihre erste Fertigung von Solarstrommodulen in Asien in Betrieb genommen. Die Modulfabrik in der südkoreanischen Stadt Jeonju verfüge über eine Kapazität von 150 Megawatt und könne am Standort auf ein Gigawatt erweitert werden, berichtet die SolarWorld AG in einer Pressemitteilung. Mit der neuen Fertigungsstätte trage der SolarWorld-Konzern dem starken Marktwachstum für Solarstromtechnologie in Asien Rechnung. “Allein in Korea und Japan rechnen wir mit einer Steigerung des Marktvolumens bis 2012 auf jeweils mindestens 800 Megawatt. Diese Märkte werden wir aus unserer neuen Fertigung in gewohnter SolarWorld Qualität beliefern”, sagt Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG.
Die Fertigstellung der Fabrik sei exakt nach Zeitplan erfolgt, innerhalb von sechs Monaten. Das Investitionsvolumen beträgt laut SolarWorld 30 Millionen Euro, die in gleichen Teilen von den beiden Joint Venture Partnern getragen würden.

Konzern setzt Photovoltaik-Integrationsstrategie mit Anlagenbau fort
Die SolarWorld AG und die SolarPark Engineering Co. Ltd. wollen weiterhin bei der Erstellung von Turnkey-Anlagen zur Fertigung von Solarstrommodulen zusammenarbeiten, weltweit und auch für Dritte. Hierzu sei am 10.12.2008 angelegentlich der Eröffnung das Gemeinschaftsunternehmen “SolarPark Manufacturing Equipment Ltd.” vertraglich vereinbart worden. Damit ergänze die SolarWorld AG ihre Wertschöpfungskette um den Bau von Produktionsanlagen. “Wir integrieren als einziges Unternehmen der Solarbranche alles von der Produktionsstraße bis zur fertigen Solarstromanlage unter einem Dach”, so Frank H. Asbeck.

10.12.2008 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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