Bundestag: Bau von Solarkraftwerken in der Sahara als Energie-Alternative denkbar

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Angesichts der Lieferausfälle bei Erdgas aus Russland werde für Fraktionen und Bundesregierung die Nutzung der Sonnenenergie interessanter, so der Ausschuss für Wirtschaft und Technologie in einer Pressemitteilung. Die Bundesregierung halte den Bau von Solarkraftwerken in der Wüste Sahara langfristig für eine Alternative zur verstärkten Nutzung des Erdgases. Das Risiko von Lieferausfällen werde verringert, und auch ökologisch sei die Maßnahme sinnvoll, so die Regierung am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss.
SPD-Fraktion und Linksfraktion hatten auf Überlegungen hingewiesen, in der Wüste Sahara in Nordafrika Solarkraftwerke zu bauen. Dies könne der Industrie große Aufträge bringen, so die Linksfraktion. Auch die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fragte nach Alternativen in der Energieversorgung. Die Unionsfraktion bezeichnete Solarkraftwerke in der Sahara als „interessante Variante“, erklärte aber zugleich, sie wolle am bisherigen Energiemix für die Versorgung in Deutschland festhalten. Nach Angaben der Regierung gibt es Überlegungen in Deutschland, Frankreich und Ägypten, in der Sahara in größerem Umfang Solarkraftwerke zu bauen und den Strom nach Europa zu liefern.
Weitere Information zu Solarkraftwerken in den Wüsten: Solarserver-Report 2/2007

23.01.2009 | Quelle: Deutscher Bundestag (hib/HLE) | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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