Photovoltaik: Pumpenhersteller Grundfos und SunPower weihen 1,1 MW–Solarkraftwerk ein

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Die Grundfos Pumps Corporation (Fresno, Kalifornien) und die SunPower Corporation (Sunnyvale, Kalifornien) haben am 22.01.2009 ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 1,1 Megawatt (MW) am Grundfos-Werk in Fresno offiziell in Betrieb genommen wurde. Das System umfasst am Boden montierte, hoch effiziente SunPower-Nachführsysteme auf einem Gelände von ungefähr 300.000 Quadtratmetern, berichtet SunPower in einer Pressemitteilung. SunPower hat die Solarstromanlage geplant und installiert, in der Solarmodule und Nachführsysteme (Solar-Tracker) kombiniert werden. Die Tracker folgen dem Lauf der Sonne und die Module können nach Herstellerangaben bis zu 25 Prozent mehr Sonnenlicht aufnehmen als herkömmliche, fest installierten Systeme, was zudem den Platzbedarf verringere.
Das Solarkraftwerk soll jährlich rund eine Million Kilogramm CO2-Emmissionen der Fabrik vermeiden, was der Stilllegung von fast 200 Autos auf kalifornischen Straßen entspräche.

Solarkraftwerk senkt Betriebskosten und verbessert die Qualität der Umwelt
„Grundfos will die Geschäftspraxis verbessern und den negativen Einfluss auf die Umwelt reduzieren“, sagte David Mortensen, Senior-Vizepräsident für Finanzen und Qualitätsmanager bei Grundfos. „Dieses hoch effiziente SunPower-Solarkraftwerk wird uns helfen, die Kosten deutlich zu senken und die Qualität der Umwelt für unsere Mitarbeiter und die Bürger von Fresno zu verbessern.“ Achley Swearengin, Bürgermeisterin von Fresno, ergänzte: „Eines der wichtigsten Ziele in Fresno ist, die Luftqualität unserer Region zu verbessern. Ich bin sehr froh darüber, dass Grundfos als bedeutender Arbeitgeber und seit mehr als 30 Jahren führendes Unternehmen in unserer Stadt ein hoch effizientes Solarenergie-System gewählt hat, um bei seinem Werk möglichst viel sauberen Solarstrom zu produzieren.“

Strombezugsvereinbarung erleichtert Finanzierung und Betrieb des Solarkraftwerks
Statt das Solarkraftwerk komplett zu kaufen, hat Grundfos das Projekt mit dem Finanzierungsunternehmen Morgan Stanley auf der Grundlage eines so genannten Power Purchase Agreements (PPA) umgesetzt. Laut Vereinbarung wird Grundfos den produzierten Solarstrom vom Betreiber und Eigentümer Morgan Stanley kaufen. Auf diese Weise könne Grundfos sofortige Einsparungen realisieren und sei gleichzeitig langfristig gegen steigende Energiepreise angesichert. Die Grünstrom-Zertifikate (renewable energy credits – REC) für die Solarstromanlage wird Grundfos erhalten. „Führende Unternehmen wie Grundfos wissen schon heute um den hohen Wert der Solartechnolgie für die Senkung der Betriebskosten und zur Reduktion von Treibhausgasen“, sagte SunPower-Vorstand Tom Werner. „Im Rahmen einer Strombezugsvereinbarung ist für die Solarstrom-Systeme keine unmittelbare Kapitalinvestition erforderlich und gleichzeitig sind diese eine großartige Absicherung gegen steigende Strompreise. Die effiziente Technologie von SunPower garantiert eine maximale Solarstromproduktion am Grundfos-Werk.

01.02.2009 | Quelle: SunPower Corporation | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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