US-Solarverband SEIA fordert klares Votum für die Solarbranche im Konjunkturpaket

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Der US.Solarverband SEIA (Solar Energy Industries Association) hat die US-Regierung dazu aufgefordert, im Rahmen des Konjunkturpaketes Maßnahmen zur Solarenergie aufzunehmen, die unmittelbar Arbeitsplätze schaffen und die Dynamik der Solarbranche aufrechterhalten sollen. „Keine andere Branche in Amerika hat ein ähnlich brisantes Wachstum erfahren wie die Solarindustrie in den letzten drei Jahren. Wir sind mit einem Heer von Arbeitnehmern und mit bis zum Rande gefüllten Lagerhäusern gewappnet, die Wirtschaft wieder auf den richtigen Weg zu bringen, wenn die Regierung geeignete Gesetze erlässt“, sagte Rhone Resch, Präsident und Vorstandsvorsitzender der SEIA.
Er lobte den US-Präsidenten Barack Obama dafür, dass er den Beitrag der Solarbranche zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie deren landesweit Milliarden schwere Investitionen in Solarprojekte als Wirtschaftsmotor anerkennt. „Wenn die Regierung ein Konjunkturpaket mit den von der Branche geforderten und für die Solarindustrie wichtigen Gesetzen verabschiedet, werden wir allein im Jahr 2009 67.000 Arbeitsplätze schaffen, ein Gigawatt Solarstrom-Kapazität installieren und gleichzeitig eine Millionen Tonnen CO2-Emissionen verhindern können. Und wir sind gerade erst am Anfang, weil wir diese Zahlen im Jahr 2010 verdoppeln werden“, fügte Resch hinzu.

Investitionen in erneuerbare Energien als Schlüssel zur wirtschaftlichen Erholung
SEIA beziffert die Zahl an Unternehmen der Solarbranche mit landesweit 3.400. Falls die US-Regierung bedeutende, auf die Solarindustrie zielende Gesetze erlasse, argumentiert SEIA, könnten mittelständische Unternehmen sofort Arbeitsplätze schaffen und neue Solarkraftwerke installieren, die amerikanische Gemeinden mit sauberer, erneuerbarer Energie versorgen. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass Präsident Obama, der Senat und das Repräsentantenhaus als Teil des amerikanischen Konjunkturpakets bedeutende Investitionen für Solar- und andere erneuerbare Energien anstoßen wollen. Dennoch muss die endgültige Fassung des Gesetzes die besten Versionen beider Häuser vereinen, um die Solarwirtschaft auf Trab zu halten“, sagte Resch. Dan Leary, Präsident und Vorstandsvorsitzender eines mittelständischen Unternehmens namens Nexamp, bekräftigt dies: „Die Zahl unserer Mitarbeiter stieg im letzten Jahr von sieben auf 25. Ein Konjunkturprogramm mit entsprechenden Gesetzen wird für zusätzliche Solarenerige-Projekte sorgen, die wir sofort umsetzen können und die es uns erlauben werden, noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen.“

12.02.2009 | Quelle: SEIA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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