Würth Solar: Photovoltaik-Fassadensystem „ARTLine Invisible“ mit farbigen CIS-Modulen

NULL

Würth Solar, Innovationsführer in der CIS-Technologie zur photovoltaischen Energieerzeugung und gleichzeitig Komplettanbieter für Photovoltaik-Anlagen, präsentierte auf der diesjährigen Intersolar ein neuartiges System zur Fassadenintegration seiner „GeneCIS“-Module. Das System für vorgehängte, hinterlüftete Fassaden mit „GeneCIS“-Photovoltaik-Modulen wurde in Zusammenarbeit mit StoVerotec entwickelt, einem der führenden Hersteller von Fassadensystemen. Die „GeneCIS“-Module von Würth Solar werden dabei auf eine Trägerplatte geklebt, die in eine Unterkonstruktion eingehängt wird. Dadurch ist die gesamte Unterkonstruktion erstmals komplett unsichtbar und es ergibt sich ein homogenes und edles Erscheinungsbild der Gesamtfassade. Zusätzlich bringt Würth Solar als erstes Unternehmen weltweit farbige CIS-Module auf den Markt, die in die Fassade integriert werden können.
Dadurch eröffnen sich in der Fassadengestaltung neue optische Möglichkeiten für Architekten und Planer. Je nach Wunsch können „GeneCIS“-Module von Würth Solar unterschiedlich eingefärbt werden. Zur Auswahl stehen neben dem „originalen“ Schwarz die Farben rot, grün, gelb, blau und weiß.

Farbige Module setzen ästhetische Akzente
Das Fassadensystem wird unter dem Namen „ARTLine Invisible“ vertrieben und wurde erstmals auf der Intersolar in München vorgestellt. „CIS-Module durch Verklebung als wesentlichen Bestandteil in eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade zu integrieren, ist eine Weltneuheit. Die Fassadengestaltung wird durch den Einsatz von „GeneCIS“-Modulen noch hochwertiger. Unsere farbigen Module toppen diese neue Möglichkeiten“, sagt Timo Bauer, Produktmanager von Würth Solar. „Photovoltaik-Module werden immer mehr zum multifunktionalen Bauelement: Sie erzeugen nicht nur Strom, sondern dienen auch dem Wetterschutz und setzen ästhetische Akzente. Gleichzeitig sorgen sie als Teil der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade dafür, dass der Energiebedarf von Gebäuden drastisch sinkt.“

Langlebig und wirtschaftlich; für große und kleinere Fassaden
Vorgehängte hinterlüftete Fassaden erfreuen sich nicht zuletzt wegen ihrer Gestaltungsvielfalt einer wachsenden Beliebtheit. Die konstruktive Trennung von Wärmeschutz und Witterungsschutz verleihe dem System eine hohe Langlebigkeit und dadurch eine hohe Wirtschaftlichkeit, heißt es in der Pressemitteilung. Bei der Integration der „GeneCIS“-Module erlaube der Lüftungsspalt, der zwischen den Bauteilen liegt, eine einfache, nicht einsehbare elektrische Verkabelung. Befestigt werden die aktiven Fassadenelemente mittels einer so genannten Agraffenhalterung. Das spezifische Gewicht eines mit der Trägerplatte verbundenen Moduls ist laut Würth Solar mit 32 kg/m² vergleichsweise gering. Dadurch lassen sich die GeneCIS-Elemente auf die verschiedensten Baumaterialien wie z.B. Beton, Stahl etc. montieren.
Der stabile Glas-Glas-Verbund der Module von Würth Solar garantiere eine widerstandsfähige Gesamtfläche mit langer Lebensdauer. Ein weiterer Vorteil sei die kostengünstige Montage: Die Module seien bei der Lieferung komplett vorbereitet, mit der Trägerplatte verklebt und müssten auf der Baustelle nur in die Unterkonstruktion eingehängt und verkabelt werden. Durch die einfache und schnelle Montage sei das System sowohl für große als auch für kleinere Fassaden gut geeignet.

08.06.2009 | Quelle: Würth Solar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen