Greenpeace-Studie zu Wüstenstrom auf Basis des DESERTEC-Konzepts

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Ende Mai 2009 wurde in Berlin eine Studie von Greenpeace International vorgestellt, die zeigt, wie die Energiepotenziale der weltweiten Wüsten zu einer nachhaltigen Energiewende genutzt werden können. Friedrich Führ, Vorstand der DESERTEC Foundation kommentierte: “Dass Greenpeace, eine der international erfahrensten Umweltorganisationen, sich nun dieses wichtigen Themas annimmt, bestärkt uns, die jahrelange Arbeit des TREC-Wissenschaftlernetzwerks und des Club of Rome zu diesem Thema fortzusetzen und zum Erfolg zu führen. Die DESERTEC Foundation werde die Forderung nach einer globalen Energiewende mittels erneuerbarer Energien weiter vorantreiben.
Die Studie bestätige die durch TREC angestoßenen und vom Bundesumweltministerium (BMU) finanzierten Forschungsarbeiten des Deutschen Luftfahrt und Raumfahrtzentrums (DLR), dass solarthermische Kraftwerke in Zukunft das mit Abstand größte Potenzial zur Lösung des Klimaproblems darstellen. “Wir freuen uns, in Greenpeace einen starken Unterstützer unserer Forderungen gefunden zu haben”, so Führ.

Antworten auf zentrale Fragen der Menschheit
Das DESERTEC-Konzept biete nicht nur eine Lösung für die Frage nachhaltiger Energieerzeugung. Es begegne nebenbei wirksam den wichtigsten globalen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte: Energiemangel in wirtschaftlich prosperierenden Regionen, Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit und drastische Überproduktion von CO2. Gleichzeitig biete das auf internationale Kooperation ausgelegte Konzept neue Wohlstands- und Entwicklungsperspektiven für bisher wirtschaftlich wenig entwickelte Regionen sowie viel versprechende Wachstumsbereiche für die wirtschaftlich führenden Länder. Letztendlich liefere das DESERTEC Konzept eine Antwort auf die Frage, wie im Jahr 2050 bis zu 10 Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben können, dessen Ressourcen bereits heute von 6 Milliarden Menschen übermäßig beansprucht werden.
“Die Zeit ist jetzt reif, die notwendigen politischen Rahmenbedingungen herbei zu führen, um in 40 Jahren einen guten Teil des Weltstrombedarfs aus Wüstenstrom zu decken. Die technologischen Voraussetzungen sind gegeben. Wir brauchen es nur zu tun”, betont Friedrich Führ.
Weitere Informationen zu DESERTEC unter www.desertec.org sowie http://www.solarserver.de/news/news-10390.html und http://www.solarserver.de/solarmagazin/interview_index.html.
Weitere Informationen zur Greenpeace-Studie finden Sie unter www.greenpeace.de.Link: http://www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/wuestenstrom_von_der_vision_zur_wirklichkeit-1/ansicht/bild/

13.06.2009 | Quelle: DESERTEC Foundation; Initiative of the CLUB OF ROME | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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