Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC steigert Umsatz um 73 Prozent

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Das Düsseldorfer Solar-Unternehmen systaic AG meldet, nach vorläufigen Berechnungen, für das erste Halbjahr 2009 deutliche Verbesserungen bei den wichtigsten Kennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz sei in den ersten sechs Monaten um 73 Prozent auf 121 Millionen Euro gestiegen (Vorjahresperiode: 70 Millionen Euro). Das EBIT (operatives Ergebnis) erhöhte sich auf 4 Millionen Euro (H1 2008: 3 Millionen Euro). Auch der Free Cashflow (nach Investitionstätigkeit) konnte laut systaic erheblich verbessert werden: Lag er von Januar bis März 2009 noch bei minus 11 Millionen Euro, so wurde im zweiten Quartal ein Free Cashflow von 38 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit errechne sich für das erste Halbjahr ein positiver Wert von 27 Millionen Euro.
Trotz der deutlichen Geschäftsausweitung sei es SYSTAIC gelungen, die Konzernbilanz und das Arbeitskapital im ersten Halbjahr um jeweils rund ein Drittel zu reduzieren. Die Bilanzsumme sei seit 31. Dezember 2008 von 226 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro zum 30. Juni 2009 gesunken. Dazu habe wesentlich die Reduzierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen seit dem letzten Jahresabschluss um inzwischen 164 Millionen Euro beigetragen.

Die im Juni 2009 erfolgreich platzierte Kapitalerhöhung sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Eigenkapitals gewesen: Es betrug zum 30. Juni dieses Jahres 66 Millionen Euro (31. Dezember 2008: 51 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote verdoppelte sich gegenüber dem Wert am 31. Dezember 2008 von 22 Prozent auf 44 Prozent. SYSTAIC verfüge damit über eine solide Eigenkapitalquote und eine gesunde Bilanzstruktur, betont das Unternehmen. “Es gibt mehrere Gründe, warum es der systaic AG gelingt, sich auch in Zeiten der Finanzmarktkrise positiv vom Wettbewerb in der Solarbranche abzusetzen. Wir profitieren u. a. von den günstigen Modulpreisen, die sich seit letztem Sommer halbiert haben. Auch der Bau von gebäudeintegrierten Solardächern bei Gewächshäusern ermöglicht uns schneller zu wachsen. Da bei solchen Projekten keine Umwidmung von Agrarland nötig ist, sind die Genehmigungszeiten kürzer”, erläutert Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG, die Vorteile des SYSTAIC-Geschäftsmodells. “Dem Projektentwickler, für den SYSTAIC derzeit auf Sardinien Anlagen baut, liegen bereits Einspeisegenehmigungen für ein Volumen von 150 Megawatt peak vor. Dies entspricht einem Gesamtumsatz von rund 600 Millionen Euro. Die niedrigen Preise führen dazu, dass die Nachfrage der Investoren nach solchen Solarsystemen in allen europäischen Ländern steigt”, erklärt Pack. “SYSTAIC verfügt dabei über exzellente und langjährige Kontakte zu erstklassigen Investoren.”

17.07.2009 | Quelle: systaic AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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