Photovoltaik auf Galapagos: Centrosolar-Module liefern Solarstrom für Forschergruppe der Uni Bielefeld

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Netzunabhängige Solar-Module von Centrosolar versorgen weltweit Hütten, Boote und Verkehrszeichen mit sauberem Solarstrom. In einem aktuellen Projekt kommen die Paneele erstmalig auf den Galapagosinseln zum Einsatz, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Universität Bielefeld untersucht im Rahmen einer Forschungsarbeit das Verhalten der Galapagos-Seelöwen. Dafür ist die Forschungsgruppe regelmäßig auf den Inseln 1.000 km westlich von Ecuador unterwegs, campiert in Zelten und beobachtet die Tiere. Die für das tägliche Leben nötigen elektrischen Verbraucher werden durch Solarmodule des Hamburger Solarunternehmens gespeist.

Solarstrom für Akkus, Computer und Satellitentelefone
Das Projekt ist Teil des “Galapagos Sea Lion Project” in Kooperation mit dem Nationalpark Galapagos und der Charles Darwin Forschungsstation. Die Universität Bielefeld beteiligt sich mit drei Doktorarbeiten. Jana Jeglinski ist eine der Doktorandinnen und untersucht in ihrer Arbeit das Tauchverhalten der Galapagos Seelöwen. “Das Projekt erfordert eine Menge Forschungsarbeit. Wir sind zwei Mal im Jahr für mehrere Monate auf den Inseln und machen Feldarbeit”, berichtet die 30-Jährige, die gerade vom zweiten Aufenthalt zurückgekehrt ist. Die Gruppe von durchschnittlich vier Forschern lebt während der Aufenthalte in Zelten auf unbewohnten Vulkaninseln, die nächste Stadt mindestens sechs Bootsstunden entfernt. Es gibt keinen Anschluss ans öffentliche Stromnetz, die einzige Möglichkeit der Stromversorgung bieten Solarmodule. “Wir benötigen Solarstrom, um Akkus, Computer und Satellitentelefone zu laden. Eine andere Stromquelle gibt es nicht”, erklärt Jeglinski.

Montage nahe des Äquators ohne Aufständerung möglich
Centrosolar hat für den Einsatz im pazifischen Ozean zwei Module der S-Serie vom Typ “SM100S” geliefert, die jeweils eine Leistung von 27 Watt (Wp) haben. Dazu kommen Laderegler und Wechselrichter. Photovoltaikmodule der S-Serie hat das Unternehmen speziell für den netzfernen Einsatz entwickelt. Die Serie umfasst sieben Module in den Leistungsklassen von 12 – 125 Wp, die primär auf Booten, Wohnmobilen und zur ländlichen Elektrifizierung zum Einsatz kommen. Eine besondere Herausforderung bei dem Einsatz auf Galapagos bestand in der Montage der Anlage. Die Bielefelder Forscher haben aus Treibholz Rahmen gebaut, auf die die Module flach aufgelegt wurden. Aufgrund der Nähe zum Äquator ist diese Montage ohne Aufständerung möglich. “Zum Teil mussten wir Rahmen um die Module herum bauen, da sonst Seelöwen und Meerechsen darüber gelaufen wären und die Module womöglich zerstört hätten”, berichtet ein Teilnehmer von den besonderen Herausforderungen des Projektes.
Centrosolar bietet unter der Marke Solara seit über 15 Jahren Photovoltaikmodule für den netzunabhängigen Bereich an und gehört zu den Marktführern in Europa. Der NGS-Bereich (non grid systems) umfasst drei Modullinien. Jede Linie ist auf die Anforderungen des jeweiligen Einsatzbereichs (auf Booten, Wohnmobilen oder zur ländlichen Elektrifizierung) ausgerichtet.

01.08.2009 | Quelle: Centrosolar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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