aleo solar AG liefert Photovoltaik-Module nach Australien

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Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) wird im viel versprechenden australischen Photovoltaik-Markt aktiv, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erste Lieferungen von Solarmodulen seien bereits erfolgt, unter anderem seien für eine Schule im Bundesstaat Victoria polykristalline Solarmodule geliefert worden. Insgesamt 24 Module des Typs “aleo S_16” schimmern auf dem Gebäude der deutschen Rudolf-Steiner-Schule in Mansfield. Zum Lieferumfang gehörten auch Wechselrichter und das Montagesystem. Installateur für das Photovoltaik-Aufdachprojekt mit einer Leistung von vier Kilowatt (kWp) war der autorisierte aleo-Partner Remtron Automation in Melbourne.
“Unsere Kunden haben großes Interesse an deutschen Solarmodulen”, sagt Adrian Matthews, Geschäftsführer von Remtron. “aleo solar bietet hervorragende Qualität, langjährige Erfahrung im Aufdachanlagengeschäft und ist ein exzellenter Partner in punkto Service und Marketing.” Weitere Anlagen seien bereits in der Realisierung.
Australien bietet als sonnenreiches Land hervorragende Rahmenbedingungen für die Photovoltaik. Die Jahreserträge sind laut aleo Solar mit bis zu 2.000 Kilowattstunden pro Kilowatt Nennleistung etwa doppelt so hoch als in Deutschland. Im August 2009 gab die Regierung bekannt, dass Australien bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien decken will. Aus diesem Grund hat die Regierung unter anderem das Programm “Solar Credits” gestartet. Dies soll vornehmlich private Haushalte ermuntern, solare Aufdachanlagen zu installieren. Insbesondere kleinere Anlagen werden finanziell sehr gut gefördert. Die Regierung will rund vier Milliarden Australische Dollar (ca. zwei Mrd. €) für entsprechende Förderprogramme sowie Großprojekte bereitstellen.

08.09.2009 | Quelle: aleo Solar AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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