MAN Ferrostaal spendet Solar-Dach für Schule in Palästina

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MAN Ferrostaal finanziert im Rahmen einer Spende an die Schule Talitha Kumi bei Beit Jala (Palästina) eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. In einem Schulterschluss von Politik und Wirtschaft wird das Projekt im Rahmen des Solardachprogramms zur Auslandsmarkterschließung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) kofinanziert und von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) koordiniert.
MAN Ferrostaal trägt den Großteil der Gesamtkosten der Solarwärmeanlage, die bei rund 170.000 Euro liegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die deutsche Schule Talitha Kumi liegt in der palästinensischen West Bank, unweit der israelischen Grenze. Derzeit werden rund 900 Schüler und Schülerinnen unterschiedlicher Glaubensrichtungen in der Schule unterrichtet. Talitha Kumi wird hauptsächlich durch Spenden finanziert. Ein besonders belastender Posten im Budget der Schule sind die hohen Betriebskosten des Gebäudekomplexes, vor allem die Kosten für Heizung und Warmwasser.

Initiative “Zukunft für Palästina” von Bundesaußenminister Steinmeier und dem palästinensischen Premierminister Dr. Salam Fayyad
“Die Spende gibt MAN Ferrostaal die Möglichkeit, sich an einer Stelle gesellschaftlich zu engagieren, wo dies unmittelbar wirkt”, begründet Dr. Matthias Mitscherlich, Vorstandsvorsitzender von MAN Ferrostaal, die Entscheidung die Anlage zu spenden. “Talitha Kumi hilft Kindern und Jugendlichen in einer schwierigen Region ein normales Leben zu leben, eine gute Schulbildung zu bekommen, eine Berufsausbildung zu absolvieren und sogar Zugang zur Universität zu erlangen. Gelebter gegenseitiger Respekt, Toleranz und ein Miteinander aller Konfessionen spielen dabei eine wichtige Rolle.” Mit der Spende bekommt MAN Ferrostaal gleichzeitig die Gelegenheit, ihren Geschäftsbereich Solar im Nahen Osten sichtbar zu machen. Der Anstoß für das Projekt geht zurück auf die Initiative “Zukunft für Palästina” von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und dem palästinensischen Premierminister Dr. Salam Fayyad.

dena-Chef Kohler: Ideale Bedingungen für Solartechnologie
Aus Sicht von Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), ist der Nahe Osten für Solartechnologie-Projekte von besonderem Interesse: “Hier bieten viele Länder ideale Bedingungen: Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum sowie ein stetig steigender Energiebedarf und eine ganzjährig intensive Sonneneinstrahlung. Die Anlage für Talitha Kumi zeigt anschaulich, welche Lösungen mit Sonnenenergie in der Region realisierbar sind. Das dena-Solardachprogramm ist eine ideale Plattform, um die positiven Wirkungen der solaren Energienutzung in wirtschaftlicher, klimapolitischer und sozialer Hinsicht darzustellen und zu kommunizieren. Es zeigt insbesondere die immensen Möglichkeiten für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in diesen Ländern.”
Die Installation der Solaranlage in Talitha Kumi findet planmäßig im September und Oktober 2009 statt. Die Inbetriebnahme folgt in der ersten Dezemberhälfte. An der feierlichen Einweihung werden neben der Schulleitung und dem Vorstand von MAN Ferrostaal, der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH und Vertreter der beteiligten Bundesministerien teilnehmen sowie Mitglieder der palästinensischen Autonomiebehörde und Mitarbeiter des Berliner Missionswerks.

27.09.2009 | Quelle: MAN Ferrostaal AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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