KSK Surya Photovoltaic Venture bestellt SunFab-Produktionslinien von Applied Materials für 150 MW Photovoltaik-Fabrik in Indien

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KSK Surya Photovoltaic Venture, Private Limited (KSK, Hyderabad, Indien), Tochterunternehmen des unabhängigen Stromversorgers KSK Power Ventur plc., berichtete am 08.10.2009, das Unternehmen habe einen Vertrag mit dem Anlagenbauer Applied Materials über die Lieferung von zwei Dünnschicht-Photovoltaik-Fertigungslinien vom Typ “SunFab” geschlossen. Die Produktionslinien zur Herstellung von Solarmodulen mit einer Fläche von 5,7m2 sollen in einem Werk auf dem neuesten Stand der Technik installiert werden, das KSK in Hyderabad erreichten will.
Das Investitionsvolumen für die geplante Photovoltaik-Fabrik einschließlich Grundstück und Gebäuden beziffert Applied Materials in einer Pressemitteilung mit rund 340 Millionen Euro. Nach Fertigstellung soll die jährliche Photovoltaik-Produktionskapazität rund 150 Megawatt (MW) betragen und das Solarmodul-Werk in Hyderabad zur größten Solar-Fabrik Indiens machen. Mit der “Tandem Junction”-Technologie von Applied Materials soll jedes Modul eine Leistung von mehr als 500 Watt (Wp) erzielen.

Indien will bis 2020 rund 20 GW Solar-Leistung installieren
“Da Indien zu den Ländern mit der weltweit höchsten Sonneneinstrahlung zählt, muss es auch eine führende Rolle in der Solartechnik spielen. Die Zusammenarbeit mit Applied Materials wird es KSK ermöglichen, eine wichtige Rolle im Rahmen der neuen Solar-Initiative Indiens zu spielen, deren Ziel ist, bis 2020 etwa 20 Gigawatt Solarkapazität zu installieren”, sagte T.L. Sankar, Präsident der KSK-Gruppe. S. Kishore, geschäftsführender Direktor von KSK ergänzte: “Mit den großformatigen und leistungsstarken Tandem-Junction-Modulen aus unseren SunFab-Linien machen wir Solarstrom bezahlbar.” K.A. Sastry, ebenfalls geschäftsführender Direktor, betonte, dass KSK seine Erfahrung bei der Stromproduktion in die Projektentwicklung und den Bau von netzgekoppelten Photovoltaik-Kraftwerken einbringen wolle.

Rasche und kosteneffektive Entwicklung von Solar-Kraftwerken
“Die Entscheidung von KSK für die SunFab-Produktionslinien und unseren Kundendienst zeigt, was wir den industriellen Herstellern zu bieten haben. Und sie belegt die Einsatzbereitschaft unserer Tandem-Technologie für 5,7m2 große Module sowie das Vertrauen in unsere Planung”, sagte Dr. Mark Pinto, Senior-Vizepräsident und Generalmanager des Geschäftsbereichs Energie und Umwelt bei Applied Materials. “Die voll integrierten SunFab-Linien werden es KSK ermöglichen, rasch und kosteneffizient Solarparks zu entwickeln, um den wachsenden Energiebedarf Indiens zu decken.”
KSK habe zudem einen Service-Vertrag mit Applied Materials für die ersten fünf Produktionsjahre geschlossen, in denen Applied Materials die Wartung übernehme und an der Optimierung der Anlagen sowie des Produktionsausstoßes arbeiten werde, heißt es in der Pressemitteilung. Zusätzlich wollen Applied und KSK laufende Programme zur Steigerung des Modulwirkungsgrades und zur Senkung der Betriebskosten durchführen.

Mehr Solarstrom bei hohen Umgebungstemperaturen und diffusem Licht
“Wir sind überzeugt, dass sich die siliziumbasierte Dünnschicht-Technologie am besten für den Einsatz in Indien eignet”, sagte Anil Kutty, Geschäftsführer der KSK Surya Photovoltaic Venture, Private Limited. “Im Vergleich zur Technologie auf der Grundlage von kristallinem Silizium werden unsere Module bei hohen Umgebungstemperaturen und diffuser Sonneneinstrahlung mehr Solarstrom produzieren und damit den Ertrag unserer künftigen Solarkraftwerke maximieren.”

08.10.2009 | Quelle: Applied Materials Inc. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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