FDP-Politiker Meierhofer: “Erfolgsgeschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird fortgeschrieben”

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Auch unter der schwarz-gelben Koalitionsregierung sollen erneuerbare Energien einen signifikanten Anteil am Energiemix in Deutschland haben. Dies betonte der FDP-Politiker Horst Meierhofer auf einer Podiumsdiskussion, die auf Einladung der Unternehmensberatung Apricum im Vorfeld des Forums Solarpraxis letzte Woche in Berlin stattfand. Horst Meierhofer (MdB), Obmann der FDP im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Vorsitzender des Bundesfachausschusses Umwelt der FDP, zerstreute Befürchtungen, dass durch die neue Koalition und deren Aussagen zu Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken die erneuerbaren Energien in Deutschland an Bedeutung und Förderwürdigkeit verlieren würden, berichtet die der Berliner Apricum GmbH in einer Pressemitteilung.

Meierhofer: Einspeisungsgarantie durch das EEG schafft weiterhin Planungssicherheit
Die Diskussionsrunde erörterte, welchen Stellenwert die Solarenergie in der Energiepolitik der neuen Regierung hat und welche Pläne die neue Bundesregierung in der Förderpolitik verfolgt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schwarz-Gelb das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fortentwickeln will. Meierhofer sehe in der deutschen Photovoltaik-Industrie eine Branche mit guten Zukunftschancen, die sich nicht zuletzt durch die konsequente Anschubfinanzierung des EEG zum Weltmarktführer entwickeln konnte, berichtet Apricum. “Grundlage für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland ist für uns die Einspeisungsgarantie durch das EEG. Damit geben wir weiter Planungssicherheit”, zitiert Apricum den FDP-Politiker. Es gebe in der Koalition keine Debatte darüber, das EEG als Fördermodell weiterzuführen, doch müsse es regelmäßig an die Marktgegebenheiten angepasst werden, so dass weder eine Unter- noch eine Überförderung stattfinde.

Solarindustrie signalisierte Gesprächsbereitschaft
“Die Erfolgsgeschichte des EEG soll auch in Zukunft fortgeschrieben werden, doch im Dialog mit den Solarunternehmen auf der einen und Verbraucherschützern auf der anderen Seite wollen wir einen neuen Weg finden, um die derzeitige Überförderung mit Fingerspitzengefühl abzubauen und uns einem reellen Marktpreis anzunähern, damit Verbraucher nicht über Gebühr belastet werden. Von Seiten der Solarindustrie wurde uns hier schon Gesprächsbereitschaft signalisiert”, sagte Meierhofer.

26.11.2009 | Quelle: Apricum -The Cleantech Advisory | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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