Photovoltaik-Produzent Solar Frontier expandiert weiter: Münchner Europa-Zentrale zieht um; weltweit größte CIS-Solarmodulfabrik in Japan

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Der Photovoltaik-Produzent Solar Frontier startete im April 2010 in Europa. Jedoch wurde die Europa-Zentrale in München bereits im ersten Jahr zu eng: Anfang Januar ist die Solar Frontier Europa GmbH daher in neue, deutlich größere Räumlichkeiten am Bavariafilmplatz in Grünwald bei München umgezogen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Neben seiner europäischen Geschäftsleitung bündelt Solar Frontier hier seinen technischen Support, das Partnerprogramm sowie die Business Development- und Marketing-Teams. Im Zuge der weiteren Expansion soll das Team auch 2011 weiter wachsen.

Neue weltweit größte Anlage zur Herstellung von CIS-Solarmodulen in Japan
Von der Münchner Europa-Zentrale aus koordiniert Solar Frontier den Vertrieb seiner CIS-Module. Diese sind laut Herstellerangaben aufgrund des geringen Einsatzes von Rohstoffen besonders umweltfreundlich – und damit auch extrem wirtschaftlich zu produzieren. Der Großteil der Module wird in der neuen Solar Frontier Produktionsstätte in Miyazaki (Japan) hergestellt, die die weltweit größte Anlage zur Herstellung von CIS-Modulen sowie eine der größten PV-Produktionsstätten ist, sobald sie im Juli ihre volle Kapazität von 900 MW erreicht, heißt es in der Pressemitteilung.

Hoher Stellenwert des europäischen Marktes für Solar Frontier
Die neuen Räumlichkeiten wurden am 19. Januar 2011 offiziell von Shigeaki Kameda, Präsident von Solar Frontier, eröffnet – damit unterstreicht Solar Frontier, welchen Stellenwert der europäische Markt für das Unternehmen besitzt. „Der europäische Markt ist extrem wichtig für uns, und von Deutschland aus ist Solar Frontier bestens positioniert, in relativ kurzer Zeit der führende Anbieter von CIS-Modulen zu werden. Wir haben die richtige Strategie, die beste Technologie und darüber hinaus ein Team herausragender Spezialisten, um in diesem wettbewerbsstarken Markt eine Spitzenposition einzunehmen“, so Shigeaki Kameda bei der Eröffnung der neuen Europa-Zentrale.
„Bereits bei unserem Markteintritt in Europa war die Expansion von Solar Frontier unser oberstes Ziel. In nur sechs Monaten haben wir unser Team in München signifikant vergrößert, so dass wir dringend in größere Räumlichkeiten umziehen mussten. 2011 wollen wir weiter rasant wachsen und sind deswegen nach wie vor auf der Suche nach motivierten und technisch affinen Mitarbeitern für unser Team. Unsere CIS-Technologie erfreut sich guter Nachfrage, sodass dies für uns ein sehr realistisches Ziel ist. Außerdem werden wir unsere Liste an Top-Partnern weiter vergrößern“, erklärt Wolfgang Lange, Geschäftsführer, Solar Frontier Europa.

23.01.2011 | Quelle: Solar Frontier K.K. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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