Europapremiere von “Joint Forces for Solar Global” übertrifft alle Erwartungen

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Nachdem die Netzwerkreihe Joint Forces for Solar in den USA bereits auf wichtigen Branchenmessen etabliert werden konnte, fand auf der Intersolar Europe die erfolgreiche Premiere auf europäischem Boden statt. Mehr als 250 Teilnehmer zeigten dabei großes Interesse an den Vorträgen zu den Entwicklungen der europäischen Photovoltaik-Märkte und der anschließenden Panel-Diskussion.

Forum für Photovoltaik-Hersteller und Installateure
Damit bringt die Veranstaltung gezielt die global agierenden Unternehmen mit den lokalen Installateuren zusammen und bietet eine exklusive Netzwerkgelegenheit für die Akteure entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette. Organisiert wird die Initiative von EuPD Research, gemeinsam mit dem Partner Intersolar. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Photovoltaik-Unternehmen Bosch Solar Energy AG, Schott Solar AG, Danfoss, Jinko Solar, REC, Sanyo, Suntech Power Europe sowie Scheuten Solar.

Gezielte Ausweitung der Initiative nach Europa
Bereits in der Eröffnungsrede stellte Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research, die Wichtigkeit der europäischen Photovoltaik-Märkte im globalen Vergleich hervor. Bei der anschließenden Keynote Speech von Daniela Schreiber, Director EuPD Research, und der Präsentation der aktuellsten Marktdaten wurde dann schnell klar, warum sich die Organisatoren der Veranstaltungsreihe, EuPD Research und Intersolar, für den Launch der Joint Forces for Solar Initiative in Europa entschieden. Mit knapp 77 Prozent stellen europäische Länder den stärksten Anteil an der global installierten Leistung. Neben dem wichtigsten Markt Deutschland sind es vor allem Italien und Frankreich, in deren Energiemixe die Bedeutung der Photovoltaik kontinuierlich steigt. Gleichzeitig werden aber genau diese Märkte aufgrund der Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen in Zukunft vor erhebliche Herausforderungen gestellt.

Panel-Diskussion über die europäischen PV-Märkte; Solidarität innerhalb der Photovoltaik-Branche erforderlich
Die starke Bedeutung Europas für die Marktakteure war dann auch der gemeinsame Tenor des anschließenden Highlights der Veranstaltung. An der über einstündigen Panel-Diskussion „The European Solar Landscape – From an Installer Perspective“ nahmen hochrangige Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Medien teil. Neben Diskussionen, die innerhalb des Panels und auch mit dem Publikum geführt wurden, waren sich die Panel-Teilnehmer aber in einem Punkt einig: Die Solidarität innerhalb der Photovoltaik-Branche muss künftig gestärkt werden, um gemeinsame Ziele zu erreichen und die Technologie weiter im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen um Atomausstieg und Klimawandel sollten alle Marktakteure gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um die Photovoltaik als saubere Alternative zu etablieren. Darüber hinaus gelte es, Märkte nachhaltig zu durchdringen und Vertriebswege zu optimieren.

Nächste Veranstaltung auf der Intersolar North America
Am 12. Juli 2011 von 15.30 bis 18.00 Uhr haben Marktakteure die Gelegenheit, an der Joint Forces for Solar US teilzunehmen, die in San Francisco während der Intersolar North America (West Hall, Level 2) stattfindet. Mit Blick auf die steigende Bedeutung der asiatischen Märkte, ist zudem eine Erweiterung der Initiative auf der Intersolar China geplant. Nähere Informationen dazu in Kürze auf der Webseite: www.jointforces4solar.com

23.06.2011 | Quelle: EuPD Research | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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