Europäischer Photovoltaik-Branchenverband EPIA ruft EU-Kommission auf, gegen Länder vorzugehen, die erneuerbare Energien nicht mehr fördern wollen

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Mehr als 70 Unternehmen und Vereinigungen der Photovoltaik-Branche haben einen Brief an die EU-Kommission unterzeichnet. Darin fordern sie, gegen Mitgliedsstaaten vorzugehen, die die Förderung erneuerbarer Energien stoppen oder rückwirkend kürzen wollen.
Der europäische Photovoltaik-Branchenverband EPIA hat den Brief an EU-Energiekommissar Günther Oettinger geschickt. Der Verband beruft sich dabei auf jüngste oder bevorstehende Maßnahmen in Belgien, Bulgarien, der tschechischen Republik, Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien.
„Solche Maßnahmen zerstören das Investitionsklima allgemein und ganz besonders bei erneuerbaren Energien, nicht nur in Ländern, wo sie ergriffen werden, sondern in ganz Europa“, heißt es in dem Brief.
„Deshalb rufen wir Sie auf, mit Nachdruck auf diese Entscheidungen zu reagieren und, wo es möglich ist, alle rechtlichen Mittel einzusetzen, die die EU-Kommission hat, um diese Entwicklung zu stoppen. Sie bedroht das Klima des Vertrauens, das wir in Europa brauchen, um weitere Anleger zu gewinnen.“

Höhere Investitionskosten gefährden Erneuerbare-Energien-Ziele
Maßnahmen, die das Risiko bei Investitionen in erneuerbare Energien und insbesondere in Photovoltaik-Anlagen erhöhen, würden die Kapitalkosten für Betreiber erhöhen und die Branche auf dem Weg hin zu den Zielen für 2020 ausbremsen, heißt es in dem Brief.

20.12.2012 | Quelle: EPIA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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