Enpal gelingt Refinanzierung über 20 Millionen Euro

Portrait von Enpal-Gründer Mario KohleFoto: Enpal
Will weiter wachsen: Enpal-Gründer Mario Kohle.
Der Anbieter von Photovoltaikanlagen zur Miete, Enpal, hat mit der Berliner Volksbank ein Vereinbarung zur Refinanzierung über 20 Millionen Euro abgeschlossen. Insgesamt steigt das Volumen des Berliner Start-Ups auf 100 Millionen Euro.

Dem Berliner Anbieter von Photovoltaikanlagen zur Miete Enpal gelingt eine Refinanzierung über weitere 20 Millionen Euro. Der Partner bei dem Abkommen ist die Berliner Volksbank (BVB). Wie Enpal mitteilte, habe die BVB 2019 bereits 5 Millionen zur Verfügung. Nun lege sie 20 Millionen Euro nach. Damit erhöhe sich das Refinanzierungsvolumen der Enpal Gruppe auf insgesamt 100 Millionen Euro.

Es handele sich dabei um die fünfte Transaktion dieser Art mit einer Bank innerhalb von drei Jahren. Die BVB sei ein Pionier bei der Finanzierung innovativer Geschäftsmodelle und unterstütze seit Beginn die Refinanzierung des PV-Anlagenportfolios von Enpal. Zuletzt habe Enpal auch ein Sparkassenkonsortium und die niederländische Großbank ING gewinnen können.

Mit dem zusätzlichen Kapital will Enpal nun mehr als 2.000 Kunden eine Photovoltaiklösungen ohne Anschaffungskosten ermöglichen. “Mit der Berliner Volksbank haben wir erneut einen bewährten strategischen Partner an unserer Seite, mit dem wir gemeinsam den Weg in eine grüne Zukunft gehen und günstige Solarenergie für alle anbieten können.” Das sagte Firmengründer Mario Kohle. Bisher habe Enpal 4.000 Mietkunden in Deutschland gewinnen können.

Bei dem Geschäftsmodell von Enpal handelt es sich um Solarleasing. Dabei kümmert sich Enpal um die komplette Installation, Wartung und Betrieb. Der Kunde bekomme so eine Solaranlage ohne Anschaffungskosten. Die Firma will in den nächsten sieben Jahren ferner über 5.000.000 Haushalte mit grüner Energie versorgen. Aktuell arbeiten bei dem Berliner Unternehmen über 200 Angestellte. Noch vermietet Enpal nur Solaranlagen, aber bald sollen auch Ökotarife, Speicher und regenerative Wärmelösungen hinzukommen. So möchte Mario Kohle aus seiner Firma eines der „größten Energieunternehmen in Europa“ machen.

16.7.2020 | Quelle: Enpal | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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